Thailändisches Pad Thai mit Garnelen

Das Pad Thai – eines der wohl bekanntesten thailändischen Gerichte und auf alle Fälle ein Muss, wenn man in Thailand ist.

Auf meinen Reisen liebe ich nichts mehr, als mich auf die Küche eines Landes einzulassen und alles Mögliche zu probieren. Und dazu gehört es nun mal mich durch die verschiedensten Gerichte durch zu essen. Ich habe bis jetzt eigentlich noch kein Gericht gegessen, dass ich nicht mochte. Klar, gibt es Gerichte, die ich nicht unbedingt nochmals haben muss oder welche in die ich mich Hals über Kopf verliebt habe. Doch im Endeffekt war bis jetzt jedes Gericht lecker und einzigartig – das trifft auch auf das Pad Thai zu. 😊

Täglich grüßt das Pad Thai – naja, jedenfalls bei den Anderen

Ich muss ehrlich zugeben, in Thailand selbst habe ich jetzt nicht ganz so oft Pad Thai gegessen. Erst in Wien, als mich das Fernweh packte und ich Thailand vermisste, kam ich wieder auf dieses Gericht zurück.

Aber einer meiner Reisegefährten aß es eigentlich jeden Tag. Egal in welchem Restaurant wir waren, sie sah sich zwar immer die Karte an und studierte die ganzen Gerichte, aber trotzdem entschied sie sich jedes Mal aufs Neue für das Pad Thai.

Sie aß es genauso exzessiv wie ich meine Tom Yam Gung Suppe. 😂 Für sie war dieses Gericht fast schon das Highlight des Tages – sie freute sich einfach immer wahnsinnig, wenn wir essen gingen.

Als ich wieder zurück in Wien war, beschloss besagte Freundin, dass sie mich gerne besuchen kommen würde. Und während sie in Wien bei mir war, kochten wir gemeinsam eben jenes Gericht. Und es schmeckte toll. Zwar nicht ganz genauso wie in Thailand, aber trotzdem erinnerte es mich an die Zeit, die wir in Pai, Chiang Mai, Koh Tao, Krabi und Phuket gemeinsam verbracht hatten. Es erinnerte mich an den Beginn unserer Freundschaft – einer der Gründe, wieso ich dieses Gericht wirklich gerne habe.

Damit auch du dir neue Erinnerungen schaffen kannst, habe ich hier das Rezept für dich:

Pad Thai mit Garnelen

Zubereitungszeit 35 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Thailändisch
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 200 g Reisnudeln
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Stück Ingwer
  • 1/2 rote Chilischote
  • 50 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse
  • 75 g Mungobohnensprossen
  • 4 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 EL brauner Zucker
  • 3 EL Sojasoße
  • 200 g Garnelen
  • 1 Ei
  • Koriander

Anleitungen
 

  • Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15min quellen lassen. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen, Chili putzen, längs halbieren, entkernen und waschen – am besten hierbei Handschuhe tragen!
  • Knoblauch und Ingwer fein hacken. Erdnüsse grob hacken.Sprossen in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen.
  • Knoblauch und Ingwer fein hacken. Erdnüsse grob hacken. Sprossen in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen.
  • Garnelen kalt abspülen und trocken tupfen. In 2 EL heißem Öl anbraten und herausnehmen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili ca. 2 min scharf anbraten. Ei verquirlen, zugeben und unter Rühren ca. 1 min leicht stocken lassen.
  • Nudeln, Garnelen, Nüsse und Sprossen, sowie den Soßenmix hinzugeben. Alles unter Rühren erhitzen.
  • Koriander waschen und trocken schütteln. Unter das Pad Thai mischen und servieren.
TIPP

Manchmal ist es schwer Bambussprossen zu bekommen – daher mache ich mein Pad Thai auch sehr gerne mit Karotten statt den Bambussprossen.
Hierfür reibe ich die Karotten in grobe, längliche Stücke und brate sie mit den Frühlingszwiebeln gemeinsam an. Irgendwie gibt es dem Ganzen einen besonderen Hauch.

Außerdem würze ich es mit einer kleinen geheimen Soße – genannt Hoi Sin Sauce.
Es ist zwar eine Soße aus China und hat in einem originalem, traditionellem Pad Thai eigentlich nichts zu suchen, aber ich finde es einfach nur wahnsinnig lecker. 😅

Kennst du dieses Gericht? Hast du es schon einmal selber gekocht? Wenn ja, wie hat es dir geschmeckt?

Erzähl es mir in deinem Kommentar. 😊

Wenn dir dieses Rezept gefallen hat, dann merk es dir am besten auf einer deiner Pinnwände auf Pinterest!

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