Com Ga – der Kurkuma-Ingwer-Hähnchen Reis

Com Ga ist ein Rezept aus der Stadt Hoi An in Zentralvietnam. Und auch wenn du dieses Gericht überall in Vietnam findest, nirgends schmeckt es so wie in Hoi An – eine wahre Geschmacksexplosion.

Was ist Com Ga?

Weißer Reis wird zusammen mit Kurkuma und Ingwer gekocht, dadurch erhält der Reis seine einzigartige gelbe Farbe. Dazu wird in Brühe gekochtes shredded (gezupftes) Hühnerfleisch.

Normalerweise wird Com Ga zusätzlich mit einer würzigen-scharfen Chilisoße, marinierten Zwiebeln, einem Papaya-Salat und jede Menge frischer Kräuter serviert.

Ein Gericht, dass mich aus den Socken gehauen hat

Hoi An ist eindeutig meine Lieblingsstadt in Vietnam. Hier habe ich mich sofort wohlgefühlt, so sehr, dass ich meinen Aufenthalt sogar noch 2 Mal verlängert habe. Ich hätte noch eine halbe Ewigkeit dort bleiben können.

Und dann fand ich so ein kleines, unscheinbares Restaurant, nicht weit von der Innenstadt entfernt. Ich mag solch kleine, versteckte Plätze… sie sind immer für eine Überraschung gut. Wurde dann auch ganz lustig, denn ich verstand kein Wort auf der Speisekarte und meine nicht-vorhandenen Vietnamesisch Kenntnisse konnten mir auch nicht weiterhelfen. Das einzige, dass ich verstand: ich wusste das Ga Hühnchen bedeutet. Konnte also nicht viel schief gehen. Ich entschied mich also für das Com Ga. Und ich bereute es keine einzige Sekunde, ich habe mich in dieses Gericht absolut schockverliebt.

Als es mir serviert wurde, war ich mir nicht sicher, wie all die verschiedenen Dinge auf meinem Teller zusammenpassen würden… aber die Geschmäcker und die Aromen ergänzten sich absolut perfekt! Ich konnte einfach nicht genug davon kriegen… und so aß ich es jeden Tag bis ich Hoi An verließ.

Um auch dir den Geschmack von Vietnam nachhause zu bringen, habe ich hier das Rezept für dich:

Com Ga – der Kurkuma-Ingwer-Hähnchen Reis

Zubereitungszeit 50 Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Vietnamesisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 2 Hühnerbrüste
  • 400 g Reis
  • 1 L Hühnerbrühe
  • 2 EL Öl zum Braten
  • 40 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Bund Kräuter (Koriander, Basilikum, Minze, etc.)
  • 1 EL Fischsauce
  • 2 EL weißer Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • Pfeffer
  • Salz

Anleitungen
 

  • Ingwer und Knoblauch fein hacken.
  • Reis nach Packungsbeilage kochen. Sobald das Wasser verdunstet ist, füge das Öl und den Kurkuma hinzu und lasse alles noch ein bisschen köcheln – rühre dabei regelmäßig um.
  • Den Reis gemeinsam mit etwas Hühnerbrühe zusammen kochen.
  • Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden. Mit dem Zucker, dem Reisessig und etwas Salz marinieren.
  • Die Karotten und die Kohlrabi schälen und in feine Streifen schneiden. Ebenfalls mit Zucker, Reisessig und Salz marinieren.
  • Die Kräuter waschen, zerteilen und die Blätter abzupfen.
  • Die restliche Hühnerbrühe zum Kochen bringen, das Hühnerfleisch unter fließendem Wasser abspülen und in die Brühe geben. Hitze reduzieren.
  • Sobald das Hühnerfleisch gar ist aus der Brühe herausnehmen und in kleine Stückchen schneiden.
  • Die Hühnerbrühe nun mit Fischsauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zum Servieren den Reis nun auf die Teiller verteilen. Das Hühnerfleisch, die Kräuter und die marinierten Zwiebeln dazulegen.
  • Den Karotten-Kohlrabi-Salat auf kleine Teller und die Hühnerbrühe auf kleine Schalen verteilen.
  • Mahlzeit!
Keyword gelber Reis, Hühnchen, Kräuter, Reis

Warst du schon einmal in Vietnam bzw. in Hoi An? Wenn du das Gericht Com Ga schon einmal probiert hast, wo hast du es zum ersten Mal gegessen?

Erzähl es mir in deinem Kommentar! 😊

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2 comments

  1. Ich war noch nie in Vietnam und kannte Com Ga bis eben auch nicht! Aber du hast mich auf jeden Fall neugierig gemacht, wie all die Geschmäcker tatsächlich zusammenpassen! Leider bin ich nicht so der Reisfan, aber meine Tochter liebt ihn umso mehr!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Ich kannte dieses Gericht auch nicht, bevor ich nach Vietnam gereist bin. Aber schon beim ersten Bissen hat es mich restlos überzeugt. 🙂 Ich finde gerade wenn man Gerichte aus anderen Ländern selbst zuhause nachkocht, dann reist man auf eine gewisse Art und Weise – eine Reise am Teller eben. ^^

      LG,
      Vici

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