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Feilschen – 13 Tipps um auf Reisen Geld zu sparen

Feilschen auf Reisen

Als ich zum ersten Mal einen Markt in Ägypten besuchte, dachte ich nicht einmal daran, auch nur irgendwie über den Preis zu diskutieren bzw. gar zu feilschen. Bis ich in meinem Hostel stolz meinen Einkauf herzeigt, den Preis dafür nannte und mir dann jemand sagte, dass dies viel zu teuer sei. Doch nicht nur das, als sie hörten, ich habe einfach den ersten genannten Betrag bezahlt und nicht einmal versucht zu feilschen, sahen sie mich ganz erstaunt an. Ein paar Tage später begleiteten sie mich dann zu einem anderen Markt und zeigten mir die Kunst des Feilschens. Anfangs fühlte sich das Ganze recht komisch und fast schon unangenehm für mich an, aber als ich verstand, dass dies nun einmal Teil ihrer Kultur war, machte es irgendwann sogar Spaß. Ich bemerkte, wie ich von Mal zu Mal selbstbewusster wurde – nicht nur auf den Märkten oder beim Feilschen, sondern auch außerhalb dieser Situation.

Feilschen ist eine kulturelle Brücke, die Reisende mit den Einheimischen verbindet und die Möglichkeit bietet, authentische Einblicke in das tägliche Leben vor Ort zu gewinnen. Von den bunten Basaren Marrakeschs bis zu den geschäftigen Märkten Bangkoks bietet das Feilschen nicht nur die Chance, einzigartige Souvenirs zu ergattern, sondern auch eine Möglichkeit, die Herzlichkeit und Vielfalt der Menschen am Zielort zu erleben. Dieser Akt der Verhandlung erfordert Fingerspitzengefühl, Respekt und ein Verständnis für lokale Gepflogenheiten – genau das, was Reisen und erkunden von neuen Kulturen so einzigartig machten.

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Hier also meine 13 Tipps zum Feilschen auf Reisen

Eigne dir ein paar Grundbegriffe der lokalen Sprache an

Wenn du in einem fremden Land unterwegs bist, kann es sehr hilfreich sein, einige grundlegende Wörter und Sätze in der lokalen Sprache zu kennen. Das zeigt nicht nur Respekt gegenüber der Kultur, sondern öffnet auch Türen zu besseren Verhandlungen. Oft reichen schon die absoluten Basics wie Hallo, Bitte und Danke. Ich habe schon oft erlebt, dass allein bei diesen drei Wörtern die Menschen gleich viel freundlicher und zugänglicher werden, da sie sich freuen. Indem du diese grundlegenden Wörter beherrschst, zeigst du den Einheimischen, dass du dich für ihre Kultur interessierst und dich bemühst. Doch nicht nur werden die Menschen oft zugänglicher, sondern selbst die kleinsten Sprachkenntnisse können zu interessanten Begegnungen und tieferen Einblicken in die Kultur führen.

Informiere dich, wo feilschen okay ist und wo du es besser sein lässt

Es ist wichtig zu wissen, wo Feilschen akzeptiert und sogar erwartet wird, und wo es besser vermieden werden sollte. Indem du dich über die lokale Kultur informierst und die Atmosphäre des Ortes einschätzt, kannst du besser entscheiden, ob Feilschen angebracht ist oder nicht. Respektiere die örtlichen Gepflogenheiten und sei bereit, in einigen Situationen auf das Feilschen zu verzichten, um Missverständnisse zu vermeiden. Hier sind einige Richtlinien, die dir dabei helfen können:

  1. Märkte und Basare
    Feilschen erwünscht! In vielen lokalen Märkten und Basaren ist das Feilschen eine etablierte Tradition. Hier ist es normal, um den Preis zu verhandeln, und wird oft sogar erwartet.
  2. Straßenverkäufer
    Feilschen möglich. Bei Straßenhändlern kann das Feilschen eine Option sein, insbesondere wenn es sich um lokale Produkte oder handgefertigte Artikel handelt. Es ist jedoch wichtig, die Situation zu lesen und angemessen zu handeln.
  3. Formelle Geschäfte und Supermärkte
    Feilschen nicht üblich! In formellen Geschäften und Supermärkten ist das Feilschen normalerweise nicht akzeptiert. Die Preise sind festgelegt, und Versuche, zu feilschen, können als unhöflich oder unangemessen empfunden werden.
  4. Touristische Gebiete
    Besser vorsichtig sein. In stark touristischen Gebieten kann das Feilschen variieren. Einige Verkäufer können darauf eingestellt sein, während andere es möglicherweise weniger schätzen. Beobachte die lokalen Gepflogenheiten und reagiere entsprechend.
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Lerne Preise richtig einzuschätzen

Die Fähigkeit, Preise richtig einzuschätzen, ist entscheidend, um effektiv zu feilschen. Mit ein paar einfachen Strategien kannst du ein besseres Verständnis für die Preisgestaltung vor Ort entwickeln und deine Verhandlungsfähigkeiten stärken. Wichtig jedoch ist, immer flexibel zu sein und sich an die jeweilige Situation anzupassen zu können.

  1. Recherchiere im Voraus
    Informiere dich über durchschnittliche Preise für Produkte oder Dienstleistungen in der Region, sei es durch Reiseführer, Online-Recherche oder durch Gespräche mit Einheimischen. Das gibt dir eine Grundlage für die Bewertung von Angeboten.
  2. Vergleiche Angebote
    Schau dir mehrere Angebote für dasselbe Produkt an, bevor du dich auf einen Preis festlegst. Dies ermöglicht es dir, den Durchschnittspreis zu verstehen und zu verhindern, dass du etwas überteuert kaufst.
  3. Achte auf die Qualität
    Bewerte die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung. Manchmal rechtfertigt eine höhere Qualität einen höheren Preis. Überlege, ob der geforderte Preis angemessen ist, basierend auf dem, was du bekommst.
  4. Verstehe lokale Preiskulturen
    In einigen Kulturen ist das Feilschen fester Bestandteil des Handels, während es in anderen ungewöhnlich sein kann. Verstehe die örtlichen Gepflogenheiten, um besser einschätzen zu können, ob der verlangte Preis verhandelbar ist.
  5. Nutze Währungsrechner
    Falls du in einem Land mit einer anderen Währung unterwegs bist, benutze einen Währungsrechner, um ein Gefühl für die tatsächlichen Kosten zu bekommen. Dies hilft, unerwartete Überraschungen zu vermeiden.
  6. Beobachte Einheimische
    Schau, wie Einheimische handeln und feilschen. Dies kann dir Hinweise darauf geben, was als akzeptabel betrachtet wird und wie du dich angemessen verhalten solltest.
  7. Sei bereit, wegzugehen
    Wenn der Preis zu hoch ist, sei bereit, das Geschäft abzubrechen. Oftmals kann die Bereitschaft, wegzugehen, den Verkäufer dazu bringen, einen besseren Preis anzubieten.

Lass dir nichts aufdrängen

Während des Feilschens auf Reisen ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten und sich nicht zu Dingen überreden zu lassen, die man nicht möchte oder braucht. Hier sind einige Tipps, um sicherzustellen, dass du nichts aufgedrängt bekommst:

  1. Setze klare Grenzen
    Sei von Anfang an klar und bestimmt in Bezug auf deine Bedürfnisse und Budgetgrenzen. Verkäufer könnten versuchen, dich zu überreden, mehr auszugeben, also sei bereit, klare Grenzen zu setzen.
  2. Halte an deinem Budget fest
    Bestimme im Voraus ein Budget für Einkäufe und halte dich daran. Wenn der Verkäufer versucht, dich zu teureren Optionen zu überreden, bleibe standhaft und weiche nicht von deinem festgelegten Budget ab.
  3. Zeige Desinteresse
    Zeige Interesse an einem Produkt bzw. bleibe zurückhaltend. Wenn du zu aufgeregt wirkst, könnte der Verkäufer versuchen, dich zu einem schnellen Kauf zu überreden.
  4. Vergleiche Angebote
    Nutze die Möglichkeit, Angebote zu vergleichen, bevor du zusagst. Das gibt dir Zeit, eine informierte Entscheidung zu treffen, anstatt dich zu überstürzen.
  5. Verhandle hart, wenn nötig
    Sei bereit, hart zu verhandeln und bleibe standhaft. Manchmal versuchen Verkäufer, höhere Preise durchzusetzen, in der Hoffnung, dass du nachgibst.
  6. Prüfe die Ware vor dem Kauf
    Überprüfe die Qualität der Ware vor dem Kauf und frage nach Details. Lass dich nicht von Verkäufern überreden, minderwertige Produkte zu kaufen.
  7. Wäge die Vor- und Nachteile ab
    Überlege gut, ob das Angebot deinen Bedürfnissen entspricht. Lass dich nicht von Drängen oder Aufdrängen zu einem Kauf überreden, den du später bereuen könntest.

Indem du selbstbewusst auftrittst, klare Grenzen setzt und deine Entscheidungen wohlüberlegt triffst, kannst du verhindern, dass dir etwas aufgedrängt wird. Respektiere dabei jedoch stets die lokale Kultur und sei höflich, auch wenn du vielleicht schon etwas genervt bist.

Bleibe immer freundlich

Während des Feilschens auf Reisen ist Höflichkeit ein absolutes Schlüsselelement für erfolgreiche Verhandlungen. Indem du stets freundlich bleibst, förderst du eine positive Atmosphäre und erhöhst die Chancen für erfolgreiche Verhandlungen. Außerdem kann Freundlichkeit dazu beitragen, dass sowohl du als auch der Verkäufer mit einem guten Gefühl aus der Situation gehen.

Zeige wenig, bis gar kein Interesse

Manchmal kann es strategisch sein, während des Feilschens auf Reisen wenig bis gar kein Interesse zu zeigen. Indem du wenig bis gar kein Interesse zeigst, behältst du die Kontrolle über die Verhandlungssituation und erhöhst deine Chancen, bessere Angebote zu erhalten. Es ist jedoch wichtig, dabei höflich und respektvoll zu bleiben, um eine positive Interaktion aufrechtzuerhalten. Hier sind einige Tipps, wie du das geschickt umsetzen kannst:

  1. Neutraler Gesichtsausdruck
    Halte einen neutralen Gesichtsausdruck bei der Betrachtung von Produkten oder dem Hören von Angeboten. Ein Pokerface signalisiert dem Verkäufer, dass du nicht sofort bereit bist, zu kaufen.
  2. Zurückhaltende Reaktionen
    Zeige minimale emotionale Reaktionen auf Angebote. Vermeide es, zu begeistert oder abgeneigt zu wirken. Das gibt dir Raum für Verhandlungen.
  3. Wenig verbale Zustimmung
    Vermeide übermäßige verbale Zustimmung. Verkäufer könnten versuchen, deine Zustimmung als Anlass zu sehen, den Preis nicht weiter zu senken.
  4. Vermeide zu viel Fragen
    Stelle zwar notwendige Fragen, aber vermeide es, zu viele Fragen zu stellen oder zu viel Interesse zu zeigen. Dies hält die Verhandlung auf einer neutralen Ebene.
  5. Langsames Tempo
    Nimm dir Zeit, um Entscheidungen zu treffen. Ein langsames Tempo signalisiert dem Verkäufer, dass du nicht unter Druck stehst und dir Zeit nimmst, die Angebote zu überdenken.
  6. Sei bereit wegzugehen
    Wenn der Preis nicht deinen Erwartungen entspricht, sei bereit wegzugehen. Dies zeigt dem Verkäufer, dass du nicht unbedingt kaufen musst und ermutigt möglicherweise zu einem besseren Angebot.

Nimm dir Zeit

Während des Feilschens auf Reisen ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um kluge Entscheidungen zu treffen und die Verhandlungen zu deinem Vorteil zu gestalten. Überstürzte Entscheidungen können dir nicht nur mehr Geld kosten, sondern am Ende könntest du deinen Kauf sogar bereuen.

Starte mit einem niedrigen Angebot

Ein bewährter Ansatz beim Feilschen auf Reisen ist das Starten mit einem niedrigen Angebot. Mit einem niedrigen Angebot als Ausgangspunkt kannst du den Verhandlungsprozess aktiv gestalten und möglicherweise bessere Deals erzielen. Es erfordert Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, flexibel zu sein, um am Ende zu einer zufriedenstellenden Vereinbarung zu gelangen. Wichtig ist aber auch zu erkennen, wann du den angeboten Preis annehmen solltest – meistens trifft man sich in der Mitte der beiden angebotenen Preisen.

Umdrehen und weggehen

Das Umdrehen und Weggehen ist eine kraftvolle Taktik, die oft effektiv ist, um bessere Preise zu erzielen. Denke daran, höflich zu bleiben und die Taktik nur dann anzuwenden, wenn es angemessen ist. Hier sind einige Tipps, wie du dies geschickt umsetzen kannst:

  1. Signalisiere Entschlossenheit
    Zeige dem Verkäufer, dass du entschlossen bist, einen besseren Preis zu erhalten. Ein selbstbewusstes Auftreten ist entscheidend, um die Taktik des Weggehens effektiv umzusetzen.
  2. Verkündige dein Limit
    Bevor du dich umdrehst, teile dem Verkäufer höflich mit, dass der aktuelle Preis über deinem Limit liegt. Dies kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden und dem Verkäufer eine klare Vorstellung von deinen Erwartungen zu geben.
  3. Bedanke dich höflich
    Bedanke dich höflich für die Verhandlung, auch wenn du noch keine Einigung erzielt hast. Höflichkeit ist wichtig, um eine positive Atmosphäre zu bewahren.
  4. Umdrehen, aber nicht zu schnell
    Drehe dich langsam um und gehe weg. Ein zu schnelles Umdrehen könnte als unhöflich wahrgenommen werden. Gib dem Verkäufer die Chance, auf deine Aktion zu reagieren.
  5. Sei auf Gegenangebote vorbereitet
    Der Verkäufer könnte versuchen, dich zu überreden zu bleiben. Sei darauf vorbereitet, Gegenangebote anzuhören, falls der Verkäufer versucht, dich zurückzuholen.
  6. Nutze die Unsicherheit
    Das Umdrehen und Weggehen erzeugt Unsicherheit beim Verkäufer. Nutze diese Unsicherheit zu deinem Vorteil, um einen günstigeren Preis zu erzielen.
  7. Wende die Taktik nur bei Bedarf an
    Nutze die Taktik des Weggehens mit Bedacht. Verwende sie nur, wenn du ernsthaft in Erwägung ziehst zu gehen, und nicht als bloße Verhandlungstechnik.

Erkenne, wann du mit dem Feilschen aufhören solltest

Es ist entscheidend zu erkennen, wann es an der Zeit ist, mit dem Feilschen aufzuhören. Wenn der Verkäufer nicht bereit ist, auf angemessene Konditionen einzugehen und die Verhandlungen in eine Sackgasse führen, ist es möglicherweise besser, aufzuhören und wegzugehen. Zusätzlich solltest du aufhören, wenn du dich unwohl fühlst oder das Gefühl hast, dass die Situation unangemessen wird. Deine eigene Zufriedenheit und dein Gefühl von Sicherheit sind ebenso wichtig wie ein guter Deal. Manchmal ist es besser, den Preis zu akzeptieren und eine freundliche Verabschiedung zu wählen, anstatt in unnötigen Stress oder Konflikt zu geraten.

Bei Taxi’s oder TukTuk’s: Erst feilschen, dann einsteigen

Die Praxis, zuerst zu handeln und dann in ein Taxi oder Tuk-Tuk einzusteigen, ist in vielen Regionen üblich und kann dazu beitragen, faire Preise zu sichern. Bevor du zusteigst, ist es ratsam, den Fahrpreis oder die Verwendung des Taxameters zu klären, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Indem du vor der Fahrt verhandelst, kannst du sicherstellen, dass beide Parteien mit den Bedingungen einverstanden sind und Missverständnisse vermieden werden. Sei höflich, aber standhaft in deinen Verhandlungen und akzeptiere nur einen Preis, der für dich akzeptabel ist.

Stehe zu deinem Wort

Stehe zu deinem Wort, insbesondere während des Feilschens auf Reisen, ist von großer Bedeutung. Sobald du dich auf einen Preis geeinigt hast oder eine Vereinbarung getroffen wurde, ist es wichtig, dieses auch einzuhalten. Das Schaffen von Vertrauen zwischen dir und dem Verkäufer ist entscheidend für erfolgreiche Verhandlungen und positive Interaktionen. Das Brechen von Versprechen wird das Vertrauen beeinträchtigen und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu unangenehmen Situationen führen. Halte dich also besser an dein Wort.

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Habe immer etwas Kleingeld einstecken

Es ist ratsam, immer etwas Kleingeld einstecken zu haben, besonders während des Reisens und beim Feilschen. Kleingeld kann in verschiedenen Situationen äußerst nützlich sein, sei es für den öffentlichen Verkehr, kleine Einkäufe auf lokalen Märkten oder als Trinkgeld für Dienstleistungen. In vielen Ländern bevorzugen Verkäufer und Dienstleister Bargeld, insbesondere in kleinen Stückelungen. Das Vorhandensein von Kleingeld erleichtert nicht nur den Abschluss von Transaktionen, sondern ermöglicht es auch, flexibler zu feilschen, da du besser auf die geforderten Beträge reagieren kannst.

Fazit: Die Kunst des Feilschens

In der Welt des Reisens ist das Feilschen weit mehr als eine Methode, um Geld zu sparen – es ist Möglichkeit für interkulturelle Verbindungen und authentische Erlebnisse. Die Kunst, auf Reisen zu feilschen, erfordert Einfühlungsvermögen, Respekt und eine Prise Verhandlungsgeschick. Von der Bedeutung, mit einem niedrigen Angebot zu starten, bis hin zum Wissen, wann es an der Zeit ist, die Verhandlung abzuschließen, haben wir die Feinheiten dieses Handwerks beleuchtet. Durch die Umsetzung dieser Tipps wird das Feilschen zu einer reichhaltigen Erfahrung, die nicht nur den Geldbeutel entlastet, sondern auch den Reiseerlebnissen eine ganz neue Dimension verleiht.

Wie hast du das Feilschen in Asien erlebt? Welche Tipps hättest du parat?

Erzähl es mir in deinem Kommentar – ich freu mich drauf. 😊

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There are 14 comments

  1. Ich glaube, im „kein Interesse zeigen“ kann ich richtig gut sein 🙂 Trotzdem bin ich noch nie in die Situation gekommen, irgendwo zu Feilschen! Bzw. kann mich gerade nicht an solch eine Situation in einem Urlaubsland erinnern! Hier in Deutschland bekommt man ja Glücklicherweise auch ab und zu mal Rabatt, wenn man nicht gleich interessiert wird! Aber Teil unserer Kultur ist das wohl eher weniger!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Hey, Jana. 🙂

      Stimmt. Feilschen ist nicht wirklich Teil unserer Kultur, höchstens auf einem Flohmarkt. Aber in vielen afrikanischen und asiatischen Ländern ist das Feilschen immer noch sehr vertreten. Und ganz ehrlich: ein bisschen Spaß macht es nach einiger Zeit schon. ^^

      LG,
      Vici

  2. Vielen lieben Dank, dass du deine Tipps mit uns teilst!
    Ich kann mich noch an meinen ersten Urlaub in Italien erinnern. Da waren die Strandverkäufer noch sehr aufdringlich, selbst wenn man kein Interesse gezeigt hat. Das ist aber schon Jahre her. Mittlerweile halten Sicherheitsleute am Strand die Verkäufer davon ab.

    Ich wünsche dir ein paar schöne Feiertage!
    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

    1. Hey, Saskia. 🙂

      Tut mir wirklich leid, dass du diese Erfahrung machen musstest. Finde es immer unangenehm, wenn so etwas passiert… und finde es wahnsinnig schade, dass dann sogar Sicherheitsleute eingesetzt werden müssen.
      Zum Glück ist es in Asien (wenigstens in den Ländern, die ich besucht habe) noch lange nicht so unangenehm. Am Ende verstehen sie immer ein freundliches, aber bestimmtes Nein!

      LG,
      Vici

  3. Liebe Vici,

    oh, meine Oma war die Königin im Feilschen. Mir war das immer total unangenehm und peinlich. Daher bin ich dir für deine Tipps sehr dankbar, denn den unangenehmen Straßenverkäufer-Typ habe ich auch schon öfters mal am Hacken gehabt. Zum Glück kann ich die Menschen immer gut ignorieren.
    Und wer weiß, vielleicht kann ich dann mit deinen Tipps einen richtig guten Schnapper landen.

    Liebe Grüße
    Mo

    1. Hey, Mo. 🙂

      Ich kann gut verstehen, dass es für dich unangenehm und peinlich war. Ist es für mich teilweise auch heute noch. Aber es ist etwas das man trainieren kann und da es ein Teil deren Kultur ist, finde ich, zeigt es auch etwas Respekt zu versuchen sich daran zu halten – es zeigt, dass man sich mit deren Kultur auseinandergesetzt hat.

      LG,
      Vici

  4. Ach, das liebe Feilschen! Für uns Deutsche ist das ein total unangenehmes Thema! In Ägypten ist es unhöflich, nicht zu feilschen (auf dem Markt)! Die sind sogar beleidigt, wenn man es nicht macht. Da ist man aber echt schnell geübt drin und man muss aber auch auf seine Sicherheit achten – gut, dass Du das auch mit bedacht hast. Aber Feilschen kann auch echt Spaß machen und am Ende bekommt man noch eine Tasse Tee! Ja, kulturelle Unterschiede sind echt interessant.

    Liebe Grüße, Bea.

    1. Hey, Bea. 🙂

      Absolut! Ich verstehe vollkommen, wenn es gerade für uns Europäer am Anfang unangenehm ist. Aber wie du sagst, in einigen Ländern gehört es einfach dazu, ist Teil deren Kultur und es ist einfach unhöflich es nicht zu tun. Außerdem zeigt es, dass man versucht sich anzupassen und das man sich mit deren Kultur auseinander gesetzt hat. 🙂

      LG,
      Vici

  5. Was für uns Deutsche komisch vorkommt, ist in anderen Ländern Gang und Gäbe, dazu gehört auch das Feilschen! In Irland (das war vor 20 Jahre, Mensch, wie die Zeit rennt!) habe ich auf einem Pferdemarkt verschiedene Pferde getestet und am Ende auch eines für eine Bekannte gekauft. Das ging nicht ohne Feilschen. Auf dem Pferdemarkt zählt außerdem der Handschlag. Zack, haste ein Pferd gekauft. Also Vorsicht, wem man die Hand gibt! *lach*

    Mein Sohn hat in England um die Souvenirs gefeilscht und richtig Geld gespart! Naja, es war sicher auch sein jugendlicher Charme!

    Liebe Grüße, Bea von Sweet&Healthy.

    1. Hey. 🙂

      Ich finde beim Feilschen ist vor allem die Balance ganz wichtig! Beide Parteien sollten den Punkt erkennen, an dem man sich einigt, denn im Endeffekt sollten ja weder der Verkäufer noch der Käufer verlieren. 🙂
      Und natürlich kann jugendlicher Charme sehr hilfreich sein. 🙂

      LG,
      Vici

  6. Sehr spannender Beitrag, vielen Dank für die tollen Tipps zum Feilschen. Mir fällt das ja ehrlich gesagt überhaupt nicht leicht und wir sind es ja auch gar nicht gewohnt. Im Urlaub habe ich auch schon gefeilscht und ich glaube ganz gute Preise erzielt. Zumindest war ich zufrieden. Nicht zu viel Interesse zeigen ist da echt wichtig. Wenn der Händler merkt man möchte unbedingt etwas haben, dann ist man in einer schlechteren Verhandlungsposition. Und sich am Ende irgendwo preislich in der Mitte treffen ist immer gut.

    Liebe Grüße, Diana

    1. Hey, Diana. 🙂

      Solange du zufrieden mit deinem Kauf bist, dann hat sich das Feilschen absolut gelohnt! Für mich persönlich geht es nicht darum, den kleinst möglichen Betrag zu erfeilschen, sondern darum, mit dem Preis zufrieden zu sein. Ich möchte mich einfach nicht über den Tisch gezogen fühlen.

      LG,
      Vici

  7. Dein Artikel über das Feilschen und Spartipps auf Reisen ist eine echte Fundgrube! Als Reiseliebhaber, der immer auf das Budget achtet, finde ich deine Ratschläge extrem wertvoll. Die respektvolle Kunst des Feilschens zu beherrschen, ist eine Fähigkeit, die ich sicher auf meinen nächsten Reisen anwenden werde. Vielen Dank, dass du deine persönlichen Erfahrungen und Tipps geteilt hast – sie werden definitiv in meiner Reiseplanung berücksichtigt!

    1. Hey, Klaus. 🙂

      Danke für dein Kompliment. 🙂 Ich freue mich auf alle Fälle riesig, wenn dir meine Tipps auch nur ein bisschen weiterhelfen können.
      Wünsche dir auf alle Fälle eine tolle Reise und ganz viel Spaß. 🙂

      LG,
      Vici

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