Wenn mir vor einigen Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal alleine durch die Welt reisen würde, hätte ich wahrscheinlich nur gelacht. Die Vorstellung, alleine in ein Flugzeug zu steigen, ein Hotelzimmer zu buchen oder sogar alleine essen zu gehen, hat mich damals eher verunsichert als begeistert.
Vielleicht geht es dir ähnlich. Der Gedanke an eine Solo-Reise klingt spannend, gleichzeitig tauchen aber auch unglaublich viele Fragen auf. Was ist, wenn ich mich einsam fühle? Was, wenn etwas schiefgeht? Oder was, wenn ich einfach nicht der Typ fürs Alleinreisen bin?
Genau diese Gedanken hatte ich vor meiner ersten Solo-Reise auch. Heute kann ich sagen, dass alleine zu reisen eine der besten Entscheidungen war, die ich je getroffen habe. Nicht, weil immer alles perfekt lief, sondern weil ich dabei unglaublich viel über mich selbst gelernt habe.
In diesem Beitrag teile ich die wichtigsten Gründe mit dir, warum sich eine Solo-Reise lohnen kann, was du dabei lernst und warum du dafür weder besonders mutig noch extrovertiert sein musst.
Warum so viele Menschen Angst vor ihrer ersten Solo-Reise haben
Die meisten Menschen träumen nicht davon, alleine zu reisen. Stattdessen träumen sie von den Orten, die sie besuchen möchten. Alleine zu reisen ist oft eher eine Notlösung als der ursprüngliche Plan.
Viele warten darauf, dass Freunde Zeit haben, ein Partner mitkommt oder sich die perfekte Gelegenheit ergibt. In vielen Fällen passiert das jedoch nie. Gleichzeitig entstehen Zweifel: Ist es nicht komisch, alleine unterwegs zu sein? Werde ich mich einsam fühlen? Was passiert, wenn etwas schiefgeht?
Genau diese Gedanken halten viele Menschen davon ab, ihre erste Solo-Reise überhaupt zu buchen.
Dabei ist die Angst meist deutlich größer als die Realität. Die meisten Dinge, vor denen wir uns vor einer Reise sorgen, treten entweder gar nicht ein oder lassen sich viel einfacher lösen als gedacht. Das bedeutet nicht, dass alleine reisen immer einfach ist. Aber oft ist der schwierigste Teil bereits geschafft, sobald du den Flug buchst oder zum ersten Mal alleine losziehst.
🌿Falls du gerade mit solchen Gedanken kämpfst, könnte auch mein Beitrag über die häufigsten Ängste vor der ersten Reise interessant für dich sein.
Was du durch das Alleinreisen lernst
Viele Menschen denken beim Alleinreisen zuerst an neue Länder, beeindruckende Sehenswürdigkeiten oder spannende Erlebnisse. Für mich waren die größten Veränderungen jedoch oft die Dinge, die ich über mich selbst gelernt habe.
Wenn du alleine reist, triffst du Entscheidungen selbst, verlässt deine gewohnte Umgebung und meisterst Situationen, die im Alltag vielleicht nie auftreten würden. Genau dadurch lernst du oft Seiten an dir kennen, die bisher verborgen geblieben sind.
Nicht jede Solo-Reise verändert dein Leben. Aber viele kleine Erfahrungen können dazu beitragen, dass du selbstbewusster, mutiger und unabhängiger wirst.
Du lernst dich selbst besser kennen
Das klingt vielleicht nach einer dieser typischen Reisephrasen, die man überall liest. Trotzdem steckt viel Wahrheit darin.
Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen automatisch oder orientieren uns an den Menschen um uns herum. Auf einer Solo-Reise fällt das plötzlich weg. Du entscheidest selbst, wie dein Tag aussieht, welche Orte du besuchen möchtest und worauf du eigentlich Lust hast.
Dabei habe ich oft festgestellt, dass ich manche Dinge ganz anders mag, als ich eigentlich dachte. Manche Menschen lieben es, jeden Tag möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu sehen. Andere verbringen lieber Stunden in einem Café oder laufen ohne Ziel durch eine Stadt. Wenn du alleine unterwegs bist, findest du heraus, welche Art des Reisens wirklich zu dir passt und welche du auch wirklich genießt.
Für mich war das eine der wertvollsten Erfahrungen überhaupt. Nicht, weil ich mich komplett verändert habe, sondern weil ich mich selbst ein Stückchen besser kennengelernt habe.
Du gewinnst Selbstvertrauen
Vor meiner ersten Solo-Reise habe ich viele Dinge deutlich schwerer eingeschätzt, als sie im Endeffekt eigentlich waren. Alleine einen Flug zu buchen, mich in einer fremden Stadt zu orientieren oder Probleme unterwegs zu lösen – all das wirkte zunächst einschüchternd.
Mit jeder kleinen Herausforderung, die man überwindet, wächst das Selbstvertrauen. Nicht, weil plötzlich alles perfekt läuft, sondern weil du merkst, dass du deutlich mehr bewältigen kannst, als du dir ursprünglich zugetraut hast.
Oft sind es dabei die kleinen Erfolge, die den größten Unterschied machen. Du findest alleine den Weg durch eine unbekannte Stadt, meisterst eine ungewohnte Situation oder organisierst spontan einen neuen Plan, wenn etwas nicht funktioniert wie erwartet.
Mit jeder Reise habe ich ein wenig mehr Vertrauen in mich selbst gewonnen. Und genau dieses Gefühl begleitet mich oft noch lange nach der Rückkehr nach Hause.
Du wirst selbstständiger
Wenn du alleine reist, gibt es niemanden, der Entscheidungen für dich trifft. Du planst deine Route, buchst Unterkünfte, organisierst die Anreise und entscheidest selbst, wie du deine Zeit verbringen möchtest.
Das mag am Anfang ungewohnt wirken, kann aber am Ende unglaublich befreiend sein. Statt andere nach ihrer Meinung zu fragen oder Kompromisse einzugehen, lernst du, auf dein eigenes Bauchgefühl zu hören und zu vertrauen.
Natürlich läuft unterwegs nicht immer alles nach Plan. Vielleicht verpasst du einen Zug, findest dein Hotel nicht sofort oder musst spontan umplanen. Genau diese Situationen helfen dir dabei, selbstständiger zu werden. Du merkst, dass du auch ohne Hilfe Lösungen finden kannst und nicht für jedes Problem auf andere angewiesen bist.
Mit der Zeit wird vieles, was anfangs noch einschüchternd wirkt, ganz selbstverständlich. Und dieses Gefühl der Unabhängigkeit nimmt man oft mit in den Alltag zurück.
Du verlässt deine Komfortzone
Die meisten Menschen reisen nicht alleine, weil sie sich dabei sofort wohlfühlen. Ganz im Gegenteil. Oft ist es gerade die Unsicherheit, die viele davon abhält, den ersten Schritt überhaupt zu wagen.
Vielleicht ist es das erste Mal, dass du alleine fliegst. Vielleicht sitzt du zum ersten Mal alleine in einem Restaurant oder erkundest eine fremde Stadt, ohne jemanden an deiner Seite zu haben. Solche Situationen können zunächst ungewohnt sein, gehören aber oft zu den wertvollsten Erfahrungen einer Solo-Reise.
Dabei geht es nicht darum, sich ständig unwohl zu fühlen oder sich zu Dingen zu zwingen, die man eigentlich nicht möchte. Vielmehr lernst du Schritt für Schritt, dass viele Dinge deutlich weniger beängstigend sind, als sie vorher wirken.
Oft wächst man genau an den Momenten, vor denen man vorher am meisten Respekt hatte. Und wenn du später zurückblickst, sind es häufig genau diese Erfahrungen, auf die du besonders stolz bist.
🌿Für viele Menschen gehört das erste Restaurant alleine zu den größten Herausforderungen einer Solo-Reise. In diesem Beitrag findest du Tipps, Erfahrungen und Gedanken rund um das Thema Alleine essen auf Reisen.

Du lernst, Probleme alleine zu lösen
Selten läuft eine Reise komplett nach Plan. Irgendwann verpasst man einen Bus, steht vor einer geschlossenen Sehenswürdigkeit oder merkt, dass die gebuchte Unterkunft doch nicht ganz den Erwartungen entspricht.
Wenn du alleine unterwegs bist, kannst du solche Situationen nicht einfach an jemand anderen abgeben. Du musst selbst nach einer Lösung suchen, Entscheidungen treffen und manchmal auch improvisieren.
Das klingt im ersten Moment vielleicht anstrengend, kann aber unglaublich wertvoll sein. Mit jeder Herausforderung wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Du merkst, dass die meisten Probleme lösbar sind und oft deutlich weniger dramatisch ausfallen, als sie zunächst wirken.
Genau diese Erfahrungen helfen nicht nur auf Reisen, sondern oft auch im Alltag. Wer gelernt hat, sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden oder spontan einen Plan B zu organisieren, geht auch mit anderen Herausforderungen meist gelassener um.
Du wirst mutiger
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet oft einfach, etwas zu tun, obwohl man sich unsicher fühlt.
Genau das passiert auf einer Solo-Reise immer wieder. Du erkundest unbekannte Orte, sprichst mit fremden Menschen und probierst neue Dinge aus.
Mit der Zeit merkst du, dass viele Dinge gar nicht so beängstigend sind, wie sie vorher wirken. Aus kleinen Schritten werden größere und plötzlich traust du dir Dinge zu, die du früher vielleicht nie gemacht hättest.
Dabei geht es nicht darum, völlig furchtlos zu werden. Vielmehr entwickelst du Vertrauen darin, dass du auch mit ungewohnten Situationen umgehen kannst. Und genau dieses Gefühl kann weit über die Reise hinaus bestehen bleiben.
Warum Alleinreisen so befreiend sein kann
Neben den persönlichen Erfahrungen gibt es noch einen weiteren Grund, warum viele Menschen das Alleinreisen lieben: die Freiheit.
Zum ersten Mal entscheidest du komplett selbst, wie deine Reise aussehen soll. Du musst keine Kompromisse eingehen, keine Pläne abstimmen und niemanden überzeugen. Für manche klingt das zunächst ungewohnt, für andere wird genau das zu einem der schönsten Aspekte einer Solo-Reise.
Du musst keine Kompromisse eingehen
Wer schon einmal mit Freunden, Familie oder einem Partner gereist ist, kennt es wahrscheinlich: Der eine möchte früh aufstehen, der andere ausschlafen. Einer möchte Museen besuchen, der andere lieber an den Strand. Oft bedeutet Reisen mit anderen auch, Kompromisse zu finden.
Beim Alleinreisen fällt das komplett weg. Du kannst deinen Tag genau so gestalten, wie du möchtest. Wenn du drei Stunden durch ein Museum laufen möchtest, machst du das. Wenn du lieber spontan in einem Café sitzen bleibst oder eine Sehenswürdigkeit auslässt, musst du dich mit niemandem abstimmen oder dich rechtfertigen.
Gerade diese Freiheit empfinden viele Menschen nach ihrer ersten Solo-Reise als unglaublich angenehm. Nicht weil Reisen mit anderen schlecht wäre, sondern weil man zum ersten Mal erlebt, wie es ist, nur auf die eigenen Wünsche zu hören.
Du kannst spontan entscheiden
Einer der größten Vorteile einer Solo-Reise ist die Spontaneität. Du musst niemanden fragen, ob ein Plan in Ordnung ist oder ob jemand lieber etwas anderes machen möchte.
Vielleicht entdeckst du ein gemütliches Café und möchtest dort eine Stunde länger sitzen bleiben. Vielleicht gefällt dir ein Ort so gut, dass du spontan eine weitere Nacht bleibst. Oder du entscheidest morgens einfach, den Tag ganz anders zu verbringen als ursprünglich geplant.
Gerade diese Freiheit macht das Reisen oft entspannter. Statt einen festen Plan einzuhalten, kannst du auf dein Bauchgefühl hören und deine Reise so gestalten, wie es für dich gerade richtig ist.
Viele meiner schönsten Reiseerinnerungen sind genau durch solche spontanen Entscheidungen entstanden – Dinge, die ich nie erlebt hätte, wenn ich mich strikt an einen Plan gehalten hätte.
Du reist genau so, wie du möchtest
Jeder Mensch reist anders. Manche stehen gerne früh auf und erkunden möglichst viele Sehenswürdigkeiten. Andere verbringen lieber Stunden in einem Café, schlendern ohne festes Ziel durch die Straßen oder genießen einfach die Atmosphäre eines Ortes.
Wenn du alleine reist, musst du deinen Reisestil nicht an andere anpassen. Du kannst genau die Dinge tun, die dir Freude bereiten – ohne schlechtes Gewissen und ohne Diskussionen darüber, ob etwas nun „sehenswert genug“ ist.
Gerade das hat mir beim Alleinreisen besonders gefallen. Ich konnte spontan entscheiden, ob ich einen ganzen Tag an einem Ort verbringen oder direkt weiterreisen möchte. Es gab niemanden, der etwas anderes sehen wollte oder andere Vorstellungen vom perfekten Urlaub hatte.
Dadurch fühlt sich eine Solo-Reise oft viel persönlicher an. Du reist nicht nach den Erwartungen anderer, sondern so, wie es für dich am besten passt.

Warum du unterwegs selten wirklich alleine bist
Einer der häufigsten Gründe gegen eine Solo-Reise ist die Angst vor Einsamkeit. Viele stellen sich vor, wochenlang alleine durch die Gegend zu laufen und niemanden zum Reden zu haben.
In der Realität sieht das oft ganz anders aus. Gerade wenn du alleine unterwegs bist, kommst du häufig leichter mit anderen Menschen ins Gespräch als in einer Gruppe.
Du lernst leichter neue Menschen kennen
Das mag zunächst widersprüchlich klingen, aber viele Reisende machen genau diese Erfahrung.
Wenn du mit Freunden oder einem Partner unterwegs bist, bleibst du oft automatisch in deiner gewohnten Gruppe. Auf einer Solo-Reise wirkst du dagegen deutlich zugänglicher. Andere Reisende sprechen dich eher an und auch du selbst bist oft offener für Gespräche.
Natürlich bedeutet das nicht, dass du jeden Tag neue Freundschaften schließen wirst. Aber selbst kurze Gespräche im Hostel, auf einer Tour oder im Café können eine Reise bereichern und für schöne Erinnerungen sorgen.
Gerade deshalb habe ich auf Solo-Reisen oft mehr Menschen kennengelernt als auf vielen Reisen mit anderen zusammen.
Du führst Gespräche, die sonst nie entstanden wären
Nicht jede Begegnung auf Reisen entwickelt sich zu einer Freundschaft. Oft sind es gerade die kurzen Gespräche, die besonders in Erinnerung bleiben.
Vielleicht unterhältst du dich mit einem Einheimischen über seinen Alltag, bekommst einen Restauranttipp von einer anderen Reisenden oder kommst während einer Zugfahrt mit jemandem ins Gespräch. Solche Begegnungen passieren oft ganz spontan und machen eine Reise manchmal erst richtig besonders.
Wenn du alleine unterwegs bist, bist du häufig offener für solche Momente. Gleichzeitig trauen sich andere Menschen eher, dich anzusprechen. Dadurch entstehen Gespräche, die es auf einer Gruppenreise vielleicht nie gegeben hätte.
Nicht jede Unterhaltung bleibt lange in Erinnerung. Manche jedoch begleiten dich noch Jahre später und werden zu einem festen Teil deiner Reisegeschichte.
Du merkst, dass viele andere genauso reisen
Vor meiner ersten Solo-Reise hatte ich das Gefühl, dass alle anderen mit Freunden, Familie oder ihrem Partner unterwegs sind. Sobald man jedoch selbst alleine reist, merkt man schnell, dass das überhaupt nicht stimmt.
In Hostels, auf Touren, in Cafés oder sogar im Zug trifft man immer wieder Menschen, die ebenfalls alleine unterwegs sind. Manche reisen für ein paar Tage, andere für mehrere Monate. Viele hatten vor ihrer ersten Solo-Reise dieselben Sorgen und Zweifel.
Gerade diese Erkenntnis kann unglaublich beruhigend sein. Du bist nicht die einzige Person, die alleine reist, und du musst auch kein besonders mutiger oder extrovertierter Mensch sein, um es auszuprobieren.
Irgendwann wird dir auffallen, wie normal Solo-Reisen für viele Menschen auf der ganzen Welt eigentlich sind. Und genau das nimmt oft einen großen Teil der anfänglichen Unsicherheit.
Muss man extrovertiert sein, um alleine zu reisen?
Diese Frage höre ich immer wieder. Viele Menschen glauben, dass Solo-Reisen nur etwas für besonders offene, kontaktfreudige oder abenteuerlustige Personen ist. Meiner Erfahrung nach stimmt das jedoch nicht.
Natürlich kann es hilfreich sein, auf andere Menschen zuzugehen. Gleichzeitig bedeutet Alleinreisen nicht, dass du ständig neue Leute kennenlernen oder jeden Abend in einer Gruppe unterwegs sein musst. Du kannst selbst entscheiden, wie viel Kontakt du möchtest.
Viele introvertierte Menschen genießen Solo-Reisen sogar besonders. Sie schätzen die Ruhe, die Freiheit und die Möglichkeit, Zeit mit sich selbst zu verbringen, ohne ständig auf andere Rücksicht nehmen zu müssen.
Wenn du gerne alleine Zeit verbringst, bedeutet das also nicht, dass Reisen für dich schwieriger ist. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Und falls du unterwegs doch einmal Lust auf Gesellschaft hast, ergeben sich meist genug Möglichkeiten, mit anderen Reisenden oder Einheimischen ins Gespräch zu kommen.
Am Ende geht es nicht darum, ob du extrovertiert oder introvertiert bist. Viel wichtiger ist, dass du neugierig genug bist, etwas Neues auszuprobieren.

Für wen eignet sich das Alleinreisen?
Alleinreisen ist nicht nur etwas für Backpacker, digitale Nomaden oder Menschen, die monatelang um die Welt reisen. Tatsächlich kann eine Solo-Reise für viele Menschen eine bereichernde Erfahrung sein.
Alleinreisen könnte genau das Richtige für dich sein, wenn du…
- … schon lange von einer Reise träumst, aber niemanden findest, der mitkommen möchte
- … unabhängiger werden und mehr Vertrauen in dich selbst gewinnen möchtest
- … nicht länger darauf warten willst, dass andere Zeit, Geld oder Interesse für dieselbe Reise haben
- … gerne neue Erfahrungen sammelst und deine Komfortzone erweitern möchtest
- … deine Reise einmal komplett nach deinen eigenen Vorstellungen gestalten willst
- … lernen möchtest, auch alleine eine gute Zeit zu haben
✨Wichtig: Du musst nicht gleich mehrere Monate alleine durch die Welt reisen. Oft reicht schon ein Wochenende in einer anderen Stadt oder eine kurze Reise, um erste Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, ob das Alleinreisen zu dir passt.
Wohin für die erste Solo-Reise?
Eine der häufigsten Fragen lautet: Wohin soll ich eigentlich alleine reisen?
Viele Menschen stellen sich ihre erste Solo-Reise als mehrmonatiges Abenteuer auf der anderen Seite der Welt vor. Dabei muss es gar nicht so weit gehen. Für den Einstieg eignen sich oft Reiseziele, die gut erreichbar sind, eine gute Infrastruktur bieten und als sicher gelten.
Für eine erste Solo-Reise in Europa können Städte wie Wien, Budapest, Kopenhagen oder Lissabon eine gute Wahl sein. Sie lassen sich einfach erkunden, bieten viele Sehenswürdigkeiten und sind auch für Alleinreisende gut geeignet.
Wenn du von einer Fernreise träumst, gehören Thailand und Japan zu den beliebtesten Reisezielen für Solo-Reisende. Beide Länder verfügen über eine gute touristische Infrastruktur, sind vergleichsweise einfach zu bereisen und bieten zahlreiche Möglichkeiten, andere Reisende kennenzulernen.
Letztendlich gibt es kein perfektes Reiseziel für die erste Solo-Reise. Viel wichtiger ist, dass du einen Ort auswählst, an dem du dich wohlfühlst und auf den du wirklich Lust hast. Oft ist der erste Schritt wichtiger als das Reiseziel selbst.
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Fazit: Warum du das Alleinreisen zumindest einmal ausprobieren solltest
Alleine zu reisen ist nicht immer einfach. Es gibt Momente, in denen du unsicher bist, aus deiner Komfortzone heraus musst oder dich fragst, ob die Entscheidung richtig war. Genau diese Erfahrungen können jedoch dazu beitragen, dass du selbstbewusster, unabhängiger und mutiger wirst.
Für mich gehört das Alleinreisen zu den wertvollsten Erfahrungen überhaupt. Nicht wegen der Sehenswürdigkeiten oder der Länder, die ich besucht habe, sondern wegen all der Dinge, die ich unterwegs über mich selbst gelernt habe.
Falls du schon länger mit dem Gedanken spielst, alleine zu verreisen, musst du nicht gleich eine mehrmonatige Weltreise planen. Oft reicht schon ein Wochenende in einer anderen Stadt oder ein kurzer Städtetrip, um erste Erfahrungen zu sammeln.
Vielleicht stellst du am Ende fest, dass Alleinreisen gar nicht dein Ding ist. Vielleicht entdeckst du aber auch eine neue Art zu reisen, die du nie wieder missen möchtest. Herausfinden kannst du es nur, wenn du es ausprobierst.
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➔ Kreta Bucket Liste: Orte & Erlebnisse, die du unbedingt gesehen haben musst
Alleine zu reisen verändert oft mehr als nur den Ort, an dem wir gerade sind.
Schreib mir gerne in den Kommentaren, welche Erfahrungen dich auf Reisen geprägt haben oder was du dir von einer Solo-Reise erhoffst. 🌍💬✨
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Liebe Vici,
es ist spürbar wie sehr du das Alleine reisen liebst. Und ich finde es schön, dass du in diesem Beitrag Ängste abbaust und dazu ermunterst, es selbst zu versuchen.
Für mich ist das aus verschiedenen Gründen nichts für mich. Zum einen beherrsche ich nicht eine Fremdsprache so sicher, dass ich mich damit trauen würde alleine zu reisen. Dazu kommt noch, dass ich grundsätzlich fremden Menschen sehr skeptisch gegenüber eingestellt bin. Ich fühle mich dabei nie wohl (egal wo) und bin auch wenig kommunikativ fremden Personen gegenüber. Da reise ich lieber mit jemandem, der so offen durch die Welt gehen kann, wie du und lasse mich davon mitreißen.
Aber ich freue mich für jeden, der gern alleine reisen mag. Und ich glaube dir sofort, dass sich dann Erlebnisse ergeben, die es so zu zweit oder mit mehreren nie gegeben hätte.
Liebe Grüße
Mo
Ich finde Alleinreisen wirklich inspirierend, aber ich merke – selbst wenn ich nur allein in einer fremden Stadt unterwegs bin – dass das nichts für mich ist! Ich will Erinnerungen mit jemanden teilen können, noch Jahre später fragen können „Weißt du noch …“! Mit anderen Worten, ich fühl mich schnell einsam, auch wenn 1000de Touristen um mich rum wären!
Aber ich bewundere dich und die Abenteuer, die du schon erlebt hast!
Liebe Grüße
Jana
Hallo liebe Vici,
alleine zu reisen hat sicherlich seine Vorteile. Ich weiß noch als ich das erste Mal alleine mit dem Zug gereist bin. Man, war ich aufgeregt. Ich habe auf der Zugfahrt aber nette Leute getroffen, mit denen ich mich gut unterhalten habe. Mit meinem Selbstbewusstsein hat das auch etwas gemacht.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße,
Saskia Katharina
Liebe Vici,
eine sehr schöne Inspiration auch mal alleine auf Reisen zu gehen.
Ich bin mir sicher, du nimmst damit viele Fragezeichen, Hürden und Ängste, so detailliert, wie du alles erklärst und beschreibst.
Für mich ist es die Mischung. Mal alleine, mal gemeinsam mit Freunden, mal Familienurlaub. Genau diese Kombination liebe ich.
Viele Grüße, Katja