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Uji Guide: Sehenswürdigkeiten, Matcha und mehr

Wenn du eine Reise nach Japan planst, stehen wahrscheinlich zuerst Orte wie Tokio, Kyoto oder Osaka auf deiner Liste. Uji wird dagegen oft übersehen – und genau das ist einer der Gründe, warum mir der kleine Ort so gut gefallen hat.

Uji liegt nur wenige Zugminuten von Kyoto entfernt und ist vor allem für seinen hochwertigen Matcha und den berühmten Byōdō-in-Tempel bekannt. Doch während viele Besucher nur für ein paar Stunden hierherkommen, hat Uji deutlich mehr zu bieten als eine Schale grünen Tee und eine bekannte Sehenswürdigkeit.

Mich hat vor allem die entspannte Atmosphäre wirklich überrascht. Während Kyoto an vielen Orten sehr belebt sein kann, wirkt Uji dagegen deutlich ruhiger. Entlang des Flusses spazieren, traditionelle Tempel entdecken oder einfach durch die kleinen Straßen schlendern – der Ort fühlt sich fast wie eine kleine Auszeit vom Trubel der größeren Städte an.

In diesem Uji Guide zeige ich dir die schönsten Sehenswürdigkeiten, verrate dir, ob sich der Tagesausflug wirklich lohnt, wie viel Zeit du einplanen solltest und warum Uji auch dann einen Besuch wert sein kann, wenn du kein großer Matcha-Fan bist.

🌸 Uji auf einen Blick
📍 Lage: Zwischen Kyoto und Nara in der Präfektur Kyoto
🚆 Anreise: Ca. 20–30 Minuten mit dem Zug von Kyoto
Empfohlene Aufenthaltsdauer: Halber Tag bis ganzer Tag
🍵 Bekannt für: Matcha, Byōdō-in-Tempel und den Uji-Fluss
💰 Budget: Auch mit kleinem Budget gut machbar

Was macht Uji so besonders?

Auf den ersten Blick wirkt Uji vielleicht wie ein kleiner Ort, den man auf dem Weg zwischen Kyoto und Nara besucht. Doch genau darin liegt für mich ein Teil seines Charmes.

Während Kyoto oft von Tempel zu Tempel und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit führt, fühlt sich Uji deutlich entspannter an. Hier geht es weniger darum, möglichst viele Highlights abzuhaken, sondern darum, den Ort auf sich wirken zu lassen.

Besonders gefallen haben mir die Spazierwege entlang des Uji-Flusses, die traditionellen Gebäude und die ruhige Atmosphäre. Obwohl Uji nur wenige Minuten von Kyoto entfernt liegt, hatte ich oft das Gefühl, in einer ganz anderen Welt unterwegs zu sein.

Natürlich ist Uji vor allem für seinen Matcha bekannt. Viele Besucher kommen genau deshalb hierher. Doch auch ohne besonderes Interesse an grünem Tee lohnt sich ein Besuch. Der Ort verbindet Geschichte, Kultur und Natur auf eine Weise, die man in dieser Form nur selten findet.

Wenn du auf deiner Japan-Reise nach einem Ort suchst, der etwas ruhiger ist als Kyoto, aber trotzdem viel zu bieten hat, könnte Uji genau die richtige Wahl sein.

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Lohnt sich Uji überhaupt?

Wenn du nur begrenzt Zeit in Japan hast, stellst du dir vielleicht die Frage, ob sich ein Besuch in Uji wirklich lohnt. Schließlich gibt es mit Kyoto, Osaka und Nara bereits mehr als genug Orte, die auf vielen Reiserouten stehen.

Meiner Meinung nach lautet die Antwort: Ja – allerdings kommt es darauf an, was du von deiner Reise erwartest.

Wenn du möglichst viele berühmte Sehenswürdigkeiten sehen möchtest, wird Uji wahrscheinlich nicht das Highlight deiner Japan-Reise sein. Suchst du dagegen einen Ort mit einer entspannteren Atmosphäre, schönen Tempeln, einem malerischen Fluss und weniger Menschenmassen als in Kyoto, dann lohnt sich der Ausflug definitiv.

Besonders gefallen hat mir, dass Uji sich anders anfühlt als viele andere bekannte Reiseziele in Japan. Der Ort ist groß genug, um einen abwechslungsreichen halben oder ganzen Tag zu verbringen, wirkt aber gleichzeitig deutlich ruhiger und weniger hektisch als Kyoto.

Für mich gehört Uji zu den Orten, die man nicht wegen einer einzigen Sehenswürdigkeit besucht. Vielmehr ist es die Kombination aus Atmosphäre, Geschichte, Natur und kleinen Entdeckungen, die den Ort besonders macht.

Wenn du bereits mehrere Tage in Kyoto verbringst, würde ich Uji deshalb jederzeit als Tagesausflug empfehlen.

Wie lange solltest du in Uji bleiben?

Die gute Nachricht vorweg: Du musst für Uji nicht mehrere Tage einplanen. Gerade deshalb eignet sich der Ort perfekt als Tagesausflug von Kyoto oder Osaka.

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, einen Spaziergang entlang des Uji-Flusses und eine kleine Matcha-Pause reichen etwa drei bis vier Stunden aus. Wenn du gerne fotografierst, mehrere Cafés besuchen möchtest oder dir einfach mehr Zeit zum Entspannen nehmen willst, kannst du problemlos einen halben bis ganzen Tag in Uji verbringen.

Persönlich würde ich mindestens einen halben Tag empfehlen. So hast du genügend Zeit, den Byōdō-in-Tempel zu besichtigen, durch die Altstadt zu schlendern und die ruhigere Atmosphäre des Ortes auf dich wirken zu lassen, ohne von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen zu müssen.

Ein ganzer Tag lohnt sich vor allem dann, wenn du gerne gemütlich reist, verschiedene Matcha-Spezialitäten probieren möchtest oder auch die weniger bekannten Ecken von Uji entdecken willst.

Für die meisten Reisenden dürfte jedoch ein halber Tag die ideale Aufenthaltsdauer sein.

Uji als Tagesausflug von Kyoto und Osaka

Einer der größten Vorteile von Uji ist die unkomplizierte Anreise. Dadurch lässt sich der Ort problemlos als Tagesausflug von Kyoto oder Osaka besuchen.

Von Kyoto aus erreichst du Uji je nach Zugverbindung in etwa 20 bis 30 Minuten. Auch von Osaka ist die Anreise mit rund einer Stunde relativ einfach. Dadurch eignet sich Uji perfekt für alle, die während ihrer Japan-Reise etwas mehr sehen möchten, ohne gleich das Hotel wechseln zu müssen.

Besonders praktisch ist, dass viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Nach der Ankunft kannst du den Byōdō-in-Tempel besuchen, entlang des Uji-Flusses spazieren und die kleinen Straßen rund um die Matcha-Geschäfte erkunden, ohne lange Wege zurücklegen zu müssen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Uji

Auch wenn Uji vor allem für Matcha bekannt ist, gibt es hier deutlich mehr zu entdecken als nur Teehäuser und Souvenirläden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und lassen sich entspannt zu Fuß erkunden.

Genau das macht Uji für mich so besonders: Statt von Highlight zu Highlight zu hetzen, kann man den Ort in Ruhe entdecken und die Atmosphäre zwischen Tempeln, traditionellen Gassen und dem Uji-Fluss genießen.

Byodo-in-Tempel

Wenn es eine Sehenswürdigkeit gibt, die du in Uji nicht verpassen solltest, dann ist es eindeutig der Byōdō-in-Tempel. Schon beim Betreten der Anlage wird schnell klar, warum dieser Ort zu den bekanntesten Wahrzeichen Japans gehört.

Besonders beeindruckt hat mich die Phönixhalle, die sich vor einem großen Teich spiegelt. Zusammen mit den gepflegten Gärten entsteht eine ruhige und fast schon friedliche Atmosphäre, die sich deutlich von vielen anderen bekannten Sehenswürdigkeiten in Japan unterscheidet.

Vielleicht kommt dir der Tempel sogar bekannt vor, ohne dass du schon einmal von ihm gehört hast. Die Phönixhalle ist auf der Rückseite der japanischen 10-Yen-Münze abgebildet und gehört zu den bekanntesten Bauwerken des Landes.

Der ursprüngliche Tempel wurde bereits im 11. Jahrhundert errichtet und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trotzdem wirkte der Besuch auf mich nicht wie ein typischer „Pflichtstopp“, sondern eher wie ein Ort, an dem man gerne etwas länger verweilt und die Umgebung auf sich wirken lässt.

Wenn du Uji besuchst, sollte der Byōdō-in-Tempel ganz oben auf deiner Liste stehen.

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Uji-Fluss

Während viele Besucher direkt zum Byōdō-in-Tempel laufen, hat mir vor allem die Gegend rund um den Uji-Fluss besonders gut gefallen.

Der Fluss zieht sich durch die Stadt und verleiht Uji eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Entlang des Wassers führen Spazierwege vorbei an kleinen Teehäusern, traditionellen Gebäuden und einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Gerade an sonnigen Tagen lohnt es sich, einfach ohne festes Ziel am Fluss entlangzuschlendern und die Umgebung auf sich wirken zu lassen.

Was mir besonders gefallen hat: Obwohl Uji ein beliebter Tagesausflug von Kyoto ist, fühlte sich der Bereich am Fluss deutlich entspannter an als viele Orte in Kyoto selbst. Statt großer Menschenmengen herrscht hier oft eine angenehme Ruhe, die perfekt zum Charakter der Stadt passt.

Wenn du mich fragst, solltest du deinen Besuch in Uji nicht nur auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten beschränken. Nimm dir Zeit für einen Spaziergang entlang des Flusses, setz dich auf eine Bank oder genieße einen Matcha mit Blick aufs Wasser. Genau diese kleinen Momente machen den Reiz von Uji aus.

Ujigami-Schrein

Nur wenige Gehminuten vom Uji-Fluss entfernt liegt der Ujigami-Schrein. Während viele Besucher vor allem wegen des Byōdō-in-Tempels nach Uji kommen, wirkt es hier oft deutlich ruhiger.

Schon der Weg durch das bewaldete Gelände vermittelt eine ganz andere Stimmung als die bekannteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Statt großer Tempelanlagen erwartet dich hier ein eher schlichter, aber sehr atmosphärischer Ort, der sich wunderbar in die natürliche Umgebung einfügt.

Besonders beeindruckend ist die Geschichte des Schreins. Der Ujigami-Schrein gilt als einer der ältesten erhaltenen Shintō-Schreine Japans und gehört gemeinsam mit dem Byōdō-in zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trotzdem hatte ich bei meinem Besuch nie das Gefühl, an einem überlaufenen Touristenmagneten zu sein.

Gerade wenn du die ruhigere Seite von Uji kennenlernen möchtest, solltest du dir etwas Zeit für den Ujigami-Schrein nehmen. Für mich war er ein schöner Gegenpol zum bekannteren Byōdō-in-Tempel und ein Ort, an dem man die entspannte Atmosphäre der Stadt besonders gut spüren kann.

Kōshō-ji: Mein Geheimtipp in Uji

Wenn du in Uji etwas abseits der bekanntesten Sehenswürdigkeiten entdecken möchtest, kann ich dir den Kōshō-ji-Tempel empfehlen.

Schon der Weg dorthin fühlt sich deutlich ruhiger an als rund um den Byōdō-in-Tempel. Die Tempelanlage liegt etwas versteckt und wird von vielen Tagesbesuchern übersehen, obwohl sie zu den schönsten Orten in Uji gehört.

Besonders gefallen hat mir die entspannte Atmosphäre. Statt großer Besuchergruppen findet man hier oft nur wenige Menschen. Dadurch wirkt der Tempel fast wie ein kleiner Rückzugsort vom Trubel der bekannteren Sehenswürdigkeiten.

Je nach Jahreszeit lohnt sich der Besuch besonders. Im Frühling sorgen die Kirschblüten für eine wunderschöne Kulisse, während sich die Anlage im Herbst in leuchtenden Rot- und Orangetönen zeigt. Doch auch außerhalb dieser Jahreszeiten strahlt der Tempel eine Ruhe aus, die perfekt zu Uji passt.

Wenn du etwas mehr Zeit in Uji hast, würde ich den Kōshō-ji-Tempel definitiv in deine Route aufnehmen.

Ist Uji nur für Matcha-Fans interessant?

Wenn man nach Uji sucht, stößt man früher oder später auf unzählige Bilder von Matcha-Desserts, Teehäusern und grünen Getränken. Deshalb könnte man leicht den Eindruck bekommen, dass sich ein Besuch nur für Menschen lohnt, die Matcha lieben.

Meiner Meinung nach stimmt das nicht.

Natürlich spielt Matcha in Uji eine große Rolle. Die Stadt gilt als eines der bekanntesten Zentren für hochwertigen grünen Tee in Japan und viele Besucher kommen genau deshalb hierher. Doch während Matcha oft im Mittelpunkt steht, hat mir vor allem die Atmosphäre des Ortes gefallen.

Der Byōdō-in-Tempel, der Uji-Fluss, die kleinen Gassen und die deutlich ruhigere Stimmung im Vergleich zu Kyoto machen Uji auch ohne besonderes Interesse an Tee zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Anders gesagt: Wenn du Matcha magst, bekommst du in Uji einen zusätzlichen Grund für einen Besuch. Wenn nicht, verpasst du trotzdem nichts Wesentliches. Die Stadt hat genug eigene Sehenswürdigkeiten und ihren ganz eigenen Charme, um auch ohne Matcha-Erlebnis einen schönen halben oder ganzen Tag zu füllen.

Uji oder Nara – welcher Tagesausflug lohnt sich mehr?

Wenn du mehrere Tage in Kyoto verbringst, hast du vielleicht nicht genug Zeit für jeden Ausflug in der Umgebung. Dann stellt sich schnell die Frage: Uji oder Nara?

Die kurze Antwort lautet: Beide Orte sind sehenswert, aber sie bieten eine völlig unterschiedliche Erfahrung.

Nara ist deutlich bekannter und vor allem für seine frei laufenden Hirsche, den riesigen Tōdai-ji-Tempel und die weitläufigen Parkanlagen bekannt. Dort gibt es mehr Sehenswürdigkeiten und meist auch deutlich mehr Besucher. Falls du mehr über Nara erfahren möchtest, findest du in meinem Nara Guide weitere Tipps, Sehenswürdigkeiten und meine persönlichen Erfahrungen vor Ort.

Uji wirkt dagegen kleiner, ruhiger und entspannter. Statt großer Highlights stehen hier die Atmosphäre, der Uji-Fluss, traditionelle Tempel und die berühmte Teekultur im Mittelpunkt.

Wenn du zum ersten Mal in Japan bist und nur einen einzigen Tagesausflug machen kannst, würde ich wahrscheinlich Nara empfehlen. Die Stadt gehört für viele Reisende zu den absoluten Höhepunkten einer Japan-Reise. Hast du jedoch bereits einige Tage in Kyoto verbracht und suchst nach einer ruhigeren Alternative abseits der größten Touristenströme, dann könnte Uji sogar die spannendere Wahl sein.

Letztendlich kommt es darauf an, was du suchst: Nara beeindruckt mit seinen berühmten Sehenswürdigkeiten, während Uji vor allem durch seine entspannte Atmosphäre punktet.

Was kostet ein Tag in Uji?

Im Vergleich zu vielen anderen Ausflugszielen in Japan ist Uji ein eher günstiger Tagesausflug. Die größten Kostenpunkte sind normalerweise die Anreise, mögliche Eintrittsgelder und natürlich Matcha, falls du die Spezialitäten der Stadt probieren möchtest.

Die Zugfahrt von Kyoto nach Uji kostet nur wenige Euro und auch von Osaka aus bleibt die Anreise überschaubar. Für den Besuch des Byōdō-in-Tempels fällt zusätzlich ein Eintritt an. (Preis bitte vor Veröffentlichung prüfen.)

Wer möchte, kann außerdem verschiedene Matcha-Desserts, Getränke oder Teehäuser ausprobieren. Hier hängen die Kosten stark davon ab, wie viel du testen möchtest. Ein einfacher Matcha oder ein Dessert ist meist erschwinglich, während spezielle Tee-Erlebnisse etwas teurer sein können.

Insgesamt würde ich für einen entspannten Tag in Uji inklusive Anreise, Eintritt und Verpflegung etwa 15 bis 40 Euro pro Person einplanen. Natürlich kann es je nach Aktivitäten und aktuellem Wechselkurs etwas mehr oder weniger werden.

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Ist Uji überlaufen?

Im Vergleich zu Kyoto würde ich Uji definitiv als deutlich entspannter beschreiben. Zwar ist der Ort vor allem rund um den Byōdō-in-Tempel und die bekanntesten Matcha-Geschäfte kein Geheimtipp mehr, dennoch verteilen sich die Besucher meist gut.

Besonders entlang des Uji-Flusses und an Orten wie dem Kōshō-ji-Tempel habe ich die Atmosphäre als angenehm ruhig empfunden. Selbst an belebteren Tagen fühlte sich Uji für mich deutlich weniger hektisch an als viele bekannte Sehenswürdigkeiten in Kyoto.

Wenn du Japan lieber etwas entspannter erleben möchtest, könnte genau das einer der größten Gründe für einen Besuch sein. Uji bietet viele kulturelle Highlights, ohne dabei ständig von Menschenmassen umgeben zu sein.

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Fazit: Lohnt sich Uji?

Meiner Meinung nach lautet die Antwort ganz klar: Ja!

Uji gehört vielleicht nicht zu den bekanntesten Reisezielen in Japan, genau das macht den Ort aber so besonders. Während viele Besucher nach Kyoto oder Nara strömen, erwartet dich hier eine deutlich ruhigere Atmosphäre mit schönen Tempeln, dem malerischen Uji-Fluss und einer entspannten Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur.

Besonders gefallen hat mir, dass Uji nicht von einer einzigen Sehenswürdigkeit lebt. Natürlich sind der Byōdō-in-Tempel und die berühmte Matcha-Kultur Highlights, doch für mich waren es vor allem die kleinen Spaziergänge, die ruhigen Ecken und die entspannte Stimmung, die den Ort unvergesslich gemacht haben.

Wenn du bereits einige Tage in Kyoto verbringst und einen abwechslungsreichen Tagesausflug suchst, kann ich dir Uji definitiv empfehlen. Egal, ob du Matcha liebst oder einfach eine etwas ruhigere Seite Japans entdecken möchtest – Uji ist ein Ort, der viele Besucher positiv überrascht.

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Uji ist für viele nur ein Tagesausflug von Kyoto – dabei hat die Stadt so viel mehr zu bieten als nur Matcha. 🌸⛩️🗻
Schreib mir gerne in den Kommentaren, was dich an Uji am meisten reizt oder welche Sehenswürdigkeit du unbedingt besuchen möchtest.

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12 Kommentare

    • Hey, Tobias. 🙂

      Ja, Uji ist den wenigsten Touristen bekannt – was es nur umso mehr einen Besuch wert macht! Solltest du also mal einen Besuch nach Japan planen, lege ich dir einen Besuch wirklich ans Herz!

      LG,
      Vici

  1. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mal in Japan war, aber durch deinen tollen Bericht packt mich gleich wieder die Reiselust. Der Euro steht gerade auch recht gut zum Yen, das müsste man doch eigentlich ausnutzen…

    • Hey, Karin. 🙂

      Stimmt, der Yen ist dem Euro gegenüber im Moment sehr schwach. Solltest du also in den nächsten Jahren eine Reise nach Japan planen, dann wäre jetzt sicher ein guter Zeitpunkt zum Währungsumtausch. ^^

      LG,
      Vici

  2. Dein Blog-Eintrag über Uji ist wirklich inspirierend! Deine Begeisterung für diese bezaubernde Stadt ist förmlich spürbar und macht sofort Lust, selbst einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen. Besonders die Beschreibung der malerischen Landschaften und historischen Tempel, wie dem Byodo-in, sowie die vielfältigen Matcha Variationen klingen unglaublich verlockend. Es ist toll zu lesen, dass Uji im Vergleich zu den größeren Städten wie Kyoto und Osaka weniger touristisch ist und dadurch seinen einzigartigen Charme noch besser entfalten kann. Vielen Dank für diesen wunderbaren Tipp und die detaillierten Empfehlungen – Uji steht jetzt definitiv auf meiner Reiseliste!

    • Hey, Marion. 🙂

      Gerade die kleinen Städte, abseits von Tokyo, Kyoto, Osaka und Nara haben einfach ihren ganz eigenen Charme. Hier hat man die Chance eine ganz andere Seite von Japan kennenzulernen.
      Danke auf alle Fälle für dein Kompliment. Es freut mich natürlich immer wieder aufs Neue, wenn jemand meine Beiträge lobt. 🙂

      LG,
      Vici

  3. Hach, ich liebe deine Beiträge über Japan einfach. Sie sind immer so interessant und ich entdecke stets etwas, das ich noch nicht kenne. so wie Uji.
    Aber ich habe mal ein Buch über die japanischen Teezeremonien gelesen. Super spannend und ich staune immer wieder, wie kunstvoll sie sein können. Matcha mag ich übrigens auch. Meine Arbeitskollegin und ich haben eine ganze Weile immer Matcha Tee getrunken. Schön mit einem Besen aufgeschäumt.

    Liebe Grüße
    Mo

    • Hey, Mo. 🙂

      Danke für dein Kompliment. 🙂
      Japan ist einfach viel mehr als ’nur‘ Tokyo, Kyoto, Osaka und Nara. Und gerade auch diese Städte verdienen etwas aufmerksam.

      LG,
      Vici

  4. Wir planen auch gerade eine Reise durch Japan. Aber Uji war bis jetzt nicht auf unserem Schirm. Nachdem ich deinen Artikel gelesen habe, werden wir diesen Tagesausflug aber auf jeden Fall einbauen. Und bestimmt auch an einer Teezeremonie teilnehmen. Vielen Dank für diesen super Tipp!

    • Hey, Tina. 🙂

      Freut mich, dass dir mein Artikel gefallen hat und du beschlossen hast, Uji in deine Reiseplanung mit aufzunehmen. Bin mir sicher, dass es euch sehr gut gefallen wird!

      Wenn du irgendwelche Fragen zu Japan hast, kannst du mich natürlich sehr gerne melden. 🙂

      LG,
      Vici

  5. Für Matcha kann ich mich zwar nicht begeistern, aber dafür würden mich all die schönen Tempel und Brücken nach Uji locken! Meine Schwester plus Family will nächstes Jahr nach Japan reisen! Vielleicht machen sie ja mal einen Abstecher dorthin!

    Liebe Grüße
    Jana

    • Hey, Jana. 🙂

      Ich hab auch ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Matcha, aber da Uji ja bekannt für seine Matcha-Variationen ist, habe ich die Matcha Gyoza probiert. Und sie waren gar nicht mal so schlecht. ^^
      Uji ist wirklich eine Reise wert und ich kann es für Familie auch nur wärmstens empfehlen.

      LG,
      Vici

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