Wenn du eine Japanreise planst, solltest du einen Tagesausflug nach Nara unbedingt einplanen. Die ehemalige Hauptstadt Japans ist vor allem für ihre frei laufenden Hirsche, beeindruckenden Tempel und die entspannte Atmosphäre bekannt. Gleichzeitig gehört Nara zu den beliebtesten Tagesausflügen von Kyoto oder Osaka und lässt sich problemlos an einem Tag erkunden.
Doch Nara hat deutlich mehr zu bieten als nur den berühmten Nara-Park. Zwischen jahrhundertealten Schreinen, weitläufigen Parkanlagen und kleinen Gassen findest du eine Seite Japans, die sich angenehm vom Trubel der Großstädte unterscheidet.
In diesem Guide zeige ich dir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nara, gebe dir praktische Tipps für deinen Besuch und verrate dir, warum sich ein Ausflug meiner Meinung nach definitiv lohnt.
Nara auf einen Blick (Kurzüberblick)
📍 Lage: Präfektur Nara, etwa 45 Minuten von Kyoto und Osaka entfernt
⏳ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Tag
🚆 Anreise: Direkt mit dem Zug von Kyoto oder Osaka
💴 Kosten: Viele Sehenswürdigkeiten sind kostenlos, einige Tempel verlangen Eintritt
🌸 Beste Reisezeit: Frühling (Kirschblüte) und Herbst (bunte Herbstlaubfärbung)
⭐ Mein Highlight: Der Kasuga-Taisha Schrein und die frei laufenden Hirsche im Nara-Park
Warum sich Nara lohnt
Zwischen Kyoto und Osaka gibt es viele schöne Ausflugsziele – trotzdem gehört Nara für mich zu den Orten, die du bei einer Japanreise nicht auslassen solltest. Die ehemalige Hauptstadt Japans verbindet beeindruckende Tempel, weitläufige Parkanlagen und eine entspannte Atmosphäre auf eine Art, die ich so in keiner anderen Stadt erlebt habe.
Natürlich denken die meisten zuerst an die frei laufenden Hirsche im Nara-Park. Sie gehören ohne Frage zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und machen einen Besuch zu etwas Besonderem. Doch Nara hat noch deutlich mehr zu bieten. Riesige Tempelanlagen, jahrhundertealte Schreine und ruhige Spazierwege sorgen dafür, dass sich ein Tagesausflug auch dann lohnt, wenn dich die Hirsche gar nicht so sehr interessieren.
Was mir besonders gefallen hat: Obwohl Nara jedes Jahr viele Besucher anzieht, wirkt die Stadt deutlich entspannter als Kyoto oder Osaka. Sobald du den Bereich rund um die bekanntesten Sehenswürdigkeiten verlässt, kannst du das traditionelle Japan in aller Ruhe genießen.
Genau diese Mischung aus Kultur, Natur und Geschichte macht Nara für mich zu einem der schönsten Tagesausflüge in der Kansai-Region.

Wie viel Zeit solltest du für Nara einplanen?
Die gute Nachricht vorweg: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nara reicht ein Tagesausflug völlig aus. Wenn du früh am Morgen anreist, hast du genügend Zeit, den Nara-Park, den Todai-ji Tempel, den Kasuga-Taisha Schrein und weitere Highlights in Ruhe zu erkunden.
Ich selbst würde dir empfehlen, mindestens sechs bis acht Stunden einzuplanen. So kannst du nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern zwischendurch auch gemütlich durch den Park spazieren, die Hirsche beobachten oder eine Pause in einem Café oder Restaurant einlegen.
Falls du besonders gerne fotografierst oder Tempel in Ruhe erkunden möchtest, kannst du problemlos einen ganzen Tag in Nara verbringen. Für die meisten Reisenden ist eine Übernachtung jedoch nicht notwendig, da sich die Stadt hervorragend als Tagesausflug von Kyoto oder Osaka eignet.
So kommst du am besten nach Nara
Ein Tagesausflug nach Nara lässt sich sowohl von Kyoto als auch von Osaka ganz unkompliziert planen. Dank der guten Zugverbindungen erreichst du die Stadt in weniger als einer Stunde und kannst den Tag entspannt ohne Mietwagen verbringen.
Von Kyoto nach Nara
Von Kyoto aus benötigst du je nach Zugverbindung etwa 45 bis 60 Minuten. Damit gehört Nara zu den beliebtesten Tagesausflügen der Stadt und lässt sich problemlos in jede Japanreise integrieren.
🌿Du verbringst mehrere Tage in Kyoto?
Dann lohnt sich auch ein Ausflug nach Arashiyama. Dort erwarten dich der berühmte Bambuswald, ruhige Tempel und einer der schönsten Stadtteile Kyotos.
Von Osaka nach Nara
Auch von Osaka erreichst du Nara in rund 40 bis 50 Minuten. Gerade wenn du mehrere Tage in Osaka verbringst, lohnt sich ein Tagesausflug, um eine ruhigere und traditionellere Seite Japans kennenzulernen.
🌿Noch mehr Tipps für Osaka
Dann lohnt sich auch ein Ausflug zum Katsuo-ji Tempel. Der Tempel ist vor allem für seine tausenden Daruma-Figuren bekannt und gehört für mich zu den schönsten Ausflugszielen rund um Osaka.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Nara
Auch wenn Nara deutlich kleiner ist als Kyoto oder Osaka, gibt es hier überraschend viel zu entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und lassen sich deshalb problemlos an einem Tag erkunden.
Von beeindruckenden Tempeln über jahrhundertealte Schreine bis hin zu den berühmten frei laufenden Hirschen – genau diese Mischung macht Nara für mich so besonders. Im Folgenden zeige ich dir die Sehenswürdigkeiten, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest.
Nara-Park – das Wahrzeichen der Stadt
Der Nara-Park gehört zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Japans und ist für viele der Hauptgrund, warum sie einen Tagesausflug nach Nara unternehmen. Hier leben über 1.000 frei laufende Sikahirsche, die sich mittlerweile an Besucher gewöhnt haben und sich frei durch den Park bewegen.
Besonders faszinierend fand ich, wie selbstverständlich die Hirsche zum Stadtbild gehören. Sie laufen zwischen Tempeln, Wegen und Besuchern umher und sorgen dafür, dass sich ein Spaziergang durch den Park ganz anders anfühlt als in anderen Städten Japans.
Im gesamten Park kannst du spezielle Hirschkekse (Shika Senbei) kaufen und die Tiere füttern. Einige Hirsche haben sogar gelernt, sich vor dem Füttern leicht zu verbeugen. Genau deshalb sammeln sich rund um die Verkaufsstände oft besonders viele Tiere.
Auch wenn die Hirsche sehr friedlich wirken, solltest du sie mit Respekt behandeln. Drängle sie nicht, ärgere sie nicht und gib ihnen ausschließlich die offiziellen Hirschkekse. Weitere Tipps zum richtigen Verhalten findest du weiter unten im Beitrag.
Selbst wenn du die Tempel in Nara nicht besuchen möchtest, lohnt sich allein ein Spaziergang durch den weitläufigen Park. Zwischen den alten Bäumen, den Tempelanlagen und den frei laufenden Hirschen entsteht eine Atmosphäre, die ich so nirgendwo sonst in Japan erlebt habe.





Todai-ji – Heimat des großen Buddha von Nara
Nur wenige Gehminuten vom Nara-Park entfernt befindet sich der Todai-ji, der zu den bedeutendsten Tempeln Japans zählt. Schon das gewaltige Holztor und die riesige Tempelhalle machen deutlich, warum diese Sehenswürdigkeit bei keinem Besuch in Nara fehlen sollte.
Im Inneren erwartet dich eine rund 15 Meter hohe Buddha-Statue, die zu den größten bronzenen Buddha-Figuren der Welt gehört. Selbst wenn du bereits andere Tempel in Japan besucht hast, hinterlässt der Todai-ji durch seine Größe und Architektur einen bleibenden Eindruck.
Nimm dir ruhig etwas Zeit, bevor du weitergehst. Rund um den Tempel laden breite Wege und kleine Grünflächen dazu ein, die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Auch hier begegnen dir immer wieder die frei laufenden Hirsche, die sich ganz selbstverständlich zwischen den historischen Gebäuden bewegen.
Für mich gehört der Todai-ji definitiv zu den Highlights in Nara. Die Kombination aus beeindruckender Architektur, jahrhundertealter Geschichte und der entspannten Atmosphäre macht den Tempel zu einem Ort, den ich sofort wieder besuchen würde.
Eintritt: 800¥
Öffnungszeiten: 07:30-17:30 Uhr
✨Tipp: Dieser Tempel ist wirklich beliebt und während des Tages absolut überlaufen. Besuche diesen Tempel daher als Erstes und so früh wie möglich. Dann hast du eine gute Chance, ihn in Ruhe genießen zu können.



Kasuga-Taisha – der berühmte Schrein mit tausenden Laternen
Etwas versteckt im Wald am Rande des Nara-Parks liegt der Kasuga-Taisha, einer der bekanntesten Schreine Japans. Schon der Weg dorthin gehört für mich zum Erlebnis. Zwischen hohen Bäumen, moosbewachsenen Steinlaternen und den immer wieder auftauchenden Hirschen wirkt die Umgebung fast schon märchenhaft.
Der Schrein selbst ist vor allem für seine zahlreichen Stein- und Bronzelaternen bekannt. Insgesamt sollen es mehrere tausend sein, von denen viele bereits seit Jahrhunderten den Weg zum Schrein säumen. Zweimal im Jahr werden sie während besonderer Feste alle gleichzeitig beleuchtet – ein Anblick, den ich gerne irgendwann einmal selbst erleben würde.
Im Vergleich zum Nara-Park oder dem Todai-ji geht es hier oft etwas ruhiger zu. Gerade deshalb lohnt es sich, etwas langsamer durch das Gelände zu spazieren und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Für mich bildet der Kasuga-Taisha den perfekten Abschluss der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nara. Wer Natur, Tempel und traditionelle japanische Architektur liebt, sollte sich diesen Ort auf keinen Fall entgehen lassen.
Eintritt: 500¥
Öffnungszeiten: 06:30-17:30 Uhr






Mein Vorschlag für einen Tag in Nara
Da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen, lässt sich Nara wunderbar zu Fuß erkunden. Wenn du morgens ankommst, kannst du die Highlights ganz entspannt an einem Tag erleben. So vermeidest du nicht nur unnötige Wege, sondern bist bei einigen Sehenswürdigkeiten auch vor den größten Besuchergruppen unterwegs.
So würde ich einen Tag in Nara planen:
Früh am Morgen zum Todai-ji
Ich würde direkt nach deiner Ankunft zum Todai-ji gehen. Am Morgen ist es hier meist noch deutlich ruhiger als später am Tag, sodass du den Tempel und den großen Buddha in aller Ruhe besichtigen kannst. Außerdem ist das Licht zu dieser Tageszeit oft perfekt für Fotos.
Durch den Nara-Park spazieren
Nach dem Tempel geht es zurück in den Nara-Park. Jetzt hast du genügend Zeit, die frei laufenden Hirsche zu beobachten, Fotos zu machen oder sie mit den speziellen Hirschkeksen zu füttern. Gerade am Vormittag wirkt der Park noch angenehm entspannt.
Weiter zum Kasuga-Taisha
Vom Nara-Park führt ein schöner Spazierweg durch den Wald zum Kasuga-Taisha. Unterwegs kommst du an unzähligen Steinlaternen vorbei und kannst die ruhige Atmosphäre genießen. Für mich gehört dieser Weg fast genauso sehr zum Erlebnis wie der Schrein selbst.
Mittagspause
Nach den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist der perfekte Zeitpunkt für eine Pause. Rund um den Nara-Park findest du zahlreiche Restaurants und Cafés – egal, ob du Lust auf japanische Klassiker oder einfach einen Kaffee hast.
Bummel durch die Altstadt
Bevor du wieder zum Bahnhof zurückgehst, lohnt sich ein Spaziergang durch die kleinen Straßen der Innenstadt. Hier findest du Souvenirläden, traditionelle Geschäfte und den leckeres Mochi.
Mit dieser Route kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nara ganz entspannt an einem Tag entdecken. Natürlich kannst du sie jederzeit an deine eigenen Interessen anpassen oder an einzelnen Orten etwas länger bleiben.
Praktische Tipps für deinen Besuch in Nara
Ein Tagesausflug nach Nara ist unkompliziert und lässt sich auch ohne große Planung gut umsetzen. Mit ein paar kleinen Tipps kannst du deinen Besuch aber noch entspannter gestalten und typische Fehler vermeiden.
Begegne den Hirschen mit Respekt
Die frei laufenden Hirsche sind das Wahrzeichen von Nara und für viele das Highlight des Tages. Auch wenn sie an Menschen gewöhnt sind, solltest du nicht vergessen, dass es sich um Wildtiere handelt. Füttere sie deshalb ausschließlich mit den offiziellen Hirschkeksen (Shika Senbei), die überall im Park verkauft werden. Bewahre die Kekse außerdem nicht sichtbar in deiner Hand oder Tasche auf – manche Hirsche werden sonst ziemlich neugierig und können auch etwas aufdringlich werden.
Starte möglichst früh in den Tag
Gerade an Wochenenden und während der Kirschblüte oder Herbstlaubfärbung kann es in Nara sehr voll werden. Wenn du früh am Morgen ankommst, kannst du den Todai-ji und den Nara-Park oft noch deutlich ruhiger erleben. Außerdem ist das Licht zu dieser Tageszeit besonders schön zum Fotografieren.
Plane genügend Zeit und bequeme Schuhe ein
Auch wenn viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen, bist du in Nara den Großteil des Tages zu Fuß unterwegs. Zwischen Tempeln, Parkanlagen und den kleinen Wegen kommen schnell einige Kilometer zusammen. Mit bequemen Schuhen kannst du den Tag deutlich entspannter genießen.
Etwas Bargeld dabeihaben
Japan wird zwar immer kartenfreundlicher, dennoch lohnt es sich, ein wenig Bargeld mitzunehmen. Vor allem kleinere Geschäfte, Souvenirstände oder einzelne Imbisse akzeptieren nicht immer Kartenzahlung.
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Kosten & Budget: Mit welchen Ausgaben solltest du rechnen?
Die gute Nachricht vorweg: Ein Tagesausflug nach Nara muss nicht teuer sein. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten kannst du kostenlos besuchen, sodass die größten Ausgaben meist für die Anreise, einzelne Tempel und das Essen anfallen.
Wenn du den Todai-ji von innen besichtigen möchtest, solltest du den Eintritt dafür einplanen. Der Nara-Park, die frei laufenden Hirsche und viele weitere Bereiche der Stadt sind dagegen kostenlos zugänglich. Zusätzliche Kosten entstehen nur, wenn du Hirschkekse kaufen, Souvenirs mitnehmen oder weitere Tempelanlagen besuchen möchtest.
Auch beim Essen hast du eine große Auswahl. Von kleinen Imbissen über traditionelle Restaurants bis hin zu gemütlichen Cafés ist für nahezu jedes Budget etwas dabei. Dadurch eignet sich Nara sowohl für Backpacker als auch für Reisende, die etwas komfortabler unterwegs sind.
Insgesamt gehört Nara für mich zu den günstigeren Tagesausflügen in der Kansai-Region. Gerade wenn du bereits in Kyoto oder Osaka übernachtest, kannst du die Stadt mit überschaubaren Kosten entdecken und trotzdem viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Japans erleben.
Nara oder Uji – welcher Tagesausflug passt besser zu dir?
Wenn du mehrere Tage in Kyoto oder Osaka verbringst, wirst du früher oder später über dieselbe Frage stolpern: Solltest du lieber Nara oder Uji besuchen? Die gute Nachricht: Beide Orte eignen sich hervorragend als Tagesausflug. Trotzdem könnten sie unterschiedlicher kaum sein.
Nara ist die richtige Wahl, wenn du beeindruckende Tempel, weitläufige Parkanlagen und die berühmten frei laufenden Hirsche erleben möchtest. Hier erwartet dich eine Mischung aus Natur, Geschichte und einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Japans. Durch die Größe des Nara-Parks und die vielen Highlights kannst du hier problemlos einen ganzen Tag verbringen.
Uji wirkt dagegen deutlich ruhiger und entspannter. Die kleine Stadt ist vor allem für ihren hochwertigen Matcha, den Byodo-in Tempel und die schöne Lage am Fluss bekannt. Wenn du gerne durch kleinere Orte schlenderst, Cafés ausprobierst und den Trubel der großen Touristenorte hinter dir lassen möchtest, wird dir Uji wahrscheinlich besser gefallen.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du genügend Zeit hast, solltest du beide Orte besuchen. Während Nara mit seinen Sehenswürdigkeiten und den Hirschen beeindruckt, bietet Uji eine völlig andere Atmosphäre. Genau diese Abwechslung macht beide Tagesausflüge für mich so besonders.
🌿Du möchtest mehr über Uji erfahren?
In meinem Uji-Guide findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten, meine liebsten Matcha-Cafés und viele weitere Tipps für deinen Besuch.

Lohnt sich Nara trotz der vielen Touristen?
Nara gehört mittlerweile zu den beliebtesten Tagesausflügen in Japan – und das merkt man natürlich auch. Vor allem rund um den Nara-Park, den Todai-ji und während der Kirschblüte oder Herbstlaubfärbung kann es zeitweise ziemlich voll werden.
Trotzdem würde ich jederzeit wieder nach Nara fahren. Die Stadt ist groß genug, dass sich die Besucher gut verteilen, und schon wenige Minuten abseits der belebtesten Wege wird es oft deutlich ruhiger. Besonders rund um den Kasuga-Taisha oder auf den Waldwegen hatte ich immer wieder das Gefühl, dem Trubel für einen Moment entkommen zu können.
Mein Tipp ist deshalb ganz einfach: Starte möglichst früh in den Tag und nimm dir genügend Zeit. So kannst du die bekanntesten Sehenswürdigkeiten besuchen, bevor die größten Besuchergruppen eintreffen, und anschließend die ruhigeren Ecken von Nara entdecken.
Für mich überwiegen die positiven Seiten ganz klar. Die beeindruckenden Tempel, die besondere Atmosphäre und natürlich die frei laufenden Hirsche machen Nara zu einem Ausflugsziel, das ich trotz der vielen Besucher jederzeit weiterempfehlen würde.
Fazit: Warum sich ein Tagesausflug nach Nara definitiv lohnt
Nara gehört für mich zu den Ausflugszielen in Japan, die du nicht verpassen solltest. Die Kombination aus beeindruckenden Tempeln, den frei laufenden Hirschen und der entspannten Atmosphäre macht die Stadt zu einem ganz besonderen Ort, der sich deutlich von Kyoto oder Osaka unterscheidet.
Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erkunden lassen und ein Tagesausflug völlig ausreicht, um die Highlights kennenzulernen. Gleichzeitig gibt es immer wieder ruhige Ecken, in denen du dem Trubel für einen Moment entkommen kannst.
Wenn du während deiner Japanreise Zeit für einen Tagesausflug hast, kann ich dir Nara nur empfehlen. Egal, ob du die berühmten Hirsche sehen, beeindruckende Tempel besuchen oder einfach einen entspannten Tag außerhalb der Großstadt verbringen möchtest – Nara gehört für mich zu den schönsten Ausflugszielen in der Kansai-Region.
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Nara ist so viel mehr als nur die berühmten Hirsche – genau das macht die Stadt für mich so besonders!🌸⛩️🗻
Schreib mir gerne in den Kommentaren, welche Sehenswürdigkeit dich am meisten anspricht oder was du in Nara unbedingt erleben möchtest.
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Tolle Bilder, toll beschrieben… leider ein wenig weit weg für einen Tagesausflug, sonst würde ich mir das auch mal live anschauen. Na ja, vielleicht kommt ja irgendwann die Gelegenheit.
Danke für den Tipp sagt Jörg vom Wanderblog outdoorsuechtig.de
Hey, Jörg. 🙂
Danke für dein Kompliment. 🙂 Und natürlich kommt es ganz darauf an, wo man ist. Nara ist ein perfekter Tagesausflug von Osaka, Kyoto und wahrscheinlich auch von Tokyo aus. 🙂
LG,
Vici
Toll, dass du einen so ausführlichen Reiseführer für einen Tagesausflug nach Nara geschrieben hast! Nara scheint wirklich ein ganz besonderer Ort zu sein, an dem man Japans Geschichte und Kultur hautnah erleben kann. Die Tempel, Schreine und der Nara-Park mit den zutraulichen Rehen klingen nach einem unvergesslichen Erlebnis.
Ich plane selbst in nächster Zeit eine Reise nach Japan und werde definitiv einen Tagesausflug nach Nara in meine Reisepläne aufnehmen. Deine tollen Fotos und detaillierten Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten haben mich total begeistert. Ich freue mich schon sehr darauf, selbst die Ruhe und Schönheit dieses historischen Ortes zu entdecken. Danke für den wertvollen Reiseinsider!
Hey, Marion. 🙂
Danke für dein Kompliment. Bin schon gespannt, was du zu Nara sagen wirst, wenn du es selbst erlebst!
LG,
Vici
Danke für die kleine Geschichtsstunde und die tollen Fotos aus Nara! Ich wusste gar nicht, dass dieses Städtchen mal Hauptstadt war! Kenne mich dort aber auch viel zu wenig aus! Leider! Ich finde Japan hat so schöne Orte, all die Tempel und Parks! Ich glaub, dort kann man den Trubel des Alltags vergessen!
Liebe Grüße
Jana
Hey, Jana. 🙂
Japan ist definitiv ein großartiger Ort und es gibt so unglaublich viel zu entdecken! Nara ist nicht ohne Grund sehr beliebt bei Touristen und meiner Meinung nach, sollte man diese Stadt wenigstens einmal im Leben besucht haben.
LG,
Vici
Beeindruckend schön. Sind das besondere Rehe, die durch den Park streifen und offensichtlich keinerlei Scheu vor Menschen haben?
Eine wunderschöne Zusammenstellung spannender Orte in Nara und auch deine Bilder machen Lust auf eine Reise nach Japan. Die alte Hauptstadt ist dann in jedem Fall auf der Reiseliste integriert.
Wie lange bleibst du in Japan?
Viele Grüße, Katja
Hey, Katja. 🙂
Sind ganz normale Rehe, die aber seit Generationen an Menschen gewöhnt sind. Sie werden in Nara wirklich gut behandelt, da diese als heilig gelten.
Ich bin whs noch bis Mitte Dezember in Japan. Werde aber 2025 wieder für ein paar Monate nach Japan gehen.
LG,
Vici
Hallo liebe Vici,
ich beneide dich so sehr um deine wunderschönen Reisen! Gerade Japan würde ich mir gerne mal persönlich ansehen. Mit dem Rollstuhl ist das aber sicherlich nicht ganz so einfach. Aus diesem Grund bin ich dir immer für deine ausführliche Berichterstattung dankbar. So hat man doch auch ein bisschen das Gefühl, dabei zu sein.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
Liebe Grüße,
Saskia Katharina
Hey, Saskia. 🙂
Leider ist Japan bis heute immer noch nicht ganz Rollstuhl gerecht… obwohl es sich langsam ändert. Die größeren Städte (Tokyo, Osaka, Kyoto) sind großteils aber Rollstuhlgerecht, vor allem mit ausreichend Planung.
Aber danke für dein Kompliment. Werde mir weiterhin die größte Mühe geben. 🙂
LG,
Vici
Ich liebe derartige Reiseberichte, zumal mir selbst eine solche Reise eindeutig zu weit wäre. Japan besitzt seinen ganz eigenen Reiz. Die japanische Küche mag ich sehr gerne, die Architektur finde ich reizend und würde sie mir auch gerne mal anschauen, aber mir ist das zu weit, also genieße ich Reiseberichte wie diesen hier.
Hey, Marie. 🙂
Jep, Japan ist doch sehr weit weg von Europa. Für mich aber jede Flugstunde wert, vor allem da ich meist ja nicht nur für einen kurzen Urlaub unterwegs bin.
Freut mich aber auf jeden Fall, dass dir diese Art meiner Reiseberichte gefallen. 🙂
LG,
Vici
Liebe Vici,
tatsächlich wusste ich gar nicht, dass Nara mal die Hauptstadt Japans war. Super interessant. Das mit den Rehen finde ich interessant, aber auch irgendwie seltsam, dass sie wie Ziegen im Streichelzoo um Futter betteln. Bei uns im Tierpark laufen sie auch frei rum, halten aber zum Menschen immer Abstand.
Auf jeden Fall klingt der Besuch in Nara sehr einladend. Sollte ich mir meinen Traum Japan zu bereisen mal erfüllen, steht Nara jetzt auf meiner Liste.
Liebe Grüße
Mo
Hey, Mo. 🙂
Ich gebe dir vollkommen recht, es ist schon etwas komisch. Soweit ich weiß, sind diese Rehe seit Jahrhunderten daran gewöhnt von den Einwohner gefüttert zu werden. Bin mir aber sicher, dass es durch den Tourismus etwas aus den Fugen geraten ist und dadurch die Rehe manchmal auch etwas gemein werden können.
LG,
Vici
Liebe Vici,
die vielen historischen Stätten in Nara möchte ich auch gern mal besichtigen. Die zutraulichen Rehe im Nara-Park sind dabei eines von vielen Highlights. Deine Verhaltenstipps im Umgang mit den Rehen sind für einen Besuch sehr hilfreich.
Die historischen Tempelanlagen stelle ich mir sehr faszinierend vor!
Schön, dass du neben den Touristenmagneten auch echte Geheimtipps vorstellst, die nicht so überlaufen sind. Klingt nach einem unvergesslichen Erlebnis!
Liebe Grüße
Vivienne
Hey, Vivienne. 🙂
Obwohl Nara sehr beliebt bei Touristen ist und natürlich dementsprechend überlaufen, bin ich trotzdem der Meinung, dass es einen Besuch wert ist. Erstens bietet es wunderschöne Tempelanlagen und zweitens ist diese Stadt einfach ein wichtiger Teil der Geschichte Japans. 🙂 Und normalerweise gibt es überall ein paar Geheimtipps zu entdecken.
LG,
Vici